Strahlenschutzausbildung für medizinische Praxisassistentinnen/-assistenten EFZ (MPA)

Die in der Schweiz ausgebildeten MPA erhalten die notwendige Ausbildung im Strahlenschutz im Bereich konventionelles Röntgen mit Abschluss der beruflichen Grundausbildung (EFZ). Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Mit dem Erhalt des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses als Medizinische Praxisassistentin/Praxisassistent (MPA) ist der Nachweis der notwendigen Ausbildung im Strahlenschutz für Untersuchungen im Niedrigdosisbereich erbracht. Es sind einzig Aufnahmen des Thorax und des Extremitätenskelettes sowie die Durchführung der Konstanzprüfung erlaubt. MPAs haben damit die Berechtigung zur Bedienung von Röntgenanlagen für humanmedizinische Diagnostik unter der verantwortlichen Leitung einer sachverständigen Ärztin oder eines sachverständigen Arztes. Ausgenommen ist die Bedienung von Röntgenanlagen für Durchleuchtung, Computertomografie und Mammographie.

Weiterbildung – erweiterte konventionelle Aufnahmetechniken

Für Aufnahmen des Abdomens, des Körperstammes (Untersuchungen im mittleren Dosisbereich) und des Schädels muss im Rahmen einer zusätzlichen Ausbildung im Strahlenschutz, für erweiterte konventionelle Aufnahmetechniken, angeeignet werden. Diese zusätzliche Ausbildung hat einen Umfang von 40 Unterrichtseinheiten und zusätzlicher praktischer Arbeit am eigenen Arbeitsplatz. Zusätzliche Informationen zu den Anforderungen und Kursen finden Sie hier.

Fortbildung:

Nach absolvieren einer Ausbildung im Strahlenschutz wird mindestens alle 5 Jahre eine obligatorische Fortbildung verlangt. Für die folgenden Berufsgruppen sieht die Fortbildungspflicht folgendermassen aus:

Berufsgruppe

Fortbildungspflicht

MPA – Niedrigdosisbereich (Thorax und Extremitäten)

Alle 5 Jahre, 8 UE

MPA – erweiterten konventionellen Aufnahmetechniken   Alle 5 Jahre, 8 UE

*Unterrichtseinheiten von 45 min Dauer

Zusätzliche Informationen über die Fortbildung finden Sie hier.

Gesetze

Gesetzgebung Strahlenschutz

Das Strahlenschutzgesetz (StSG) bezweckt, Mensch und Umwelt vor Gefährdungen durch ionisierende Strahlen zu schützen. Es gilt für alle Tätigkeiten, Einrichtungen, Ereignisse und Zustände, die eine Gefährdung mit sich bringen können.


Letzte Änderung 17.09.2018

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Strahlenschutz
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 462 96 14
E-Mail

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