Aktivitäten Bund

Der Bund ist national und international in der Forschung und im Informationsaustausch aktiv.  

Dialogforen

Nachfolgend sind aktuelle Aktivitäten aufgeführt und beschrieben. Die Dokumentationen dazu finden Sie unter «Dokumente» oder «Links».

Der internationale Nano-Behördendialog

Der internationale Nano-Behördendialog, der 2006 erstmals in München durchgeführt wurde, ist eine Plattform der deutschsprachigen Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutzbehörden zur sicheren und nachhaltigen Nutzung der Nanotechnologie. Behördenmitglieder aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Liechtenstein und seit 2016 Luxemburg treffen sich einmal jährlich mit verschiedenen NGO, Verbänden und Unternehmen. Das Ziel des Nano-Behördendialogs ist der grenzüberschreitende Dialog und der Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen rund um die Nanotechnologie und deren Regulierung.

Im Jahr 2020 fand der 14. Nano-Behördendialog statt

Der 14. Internationale Nano-Behördendialog wurde von Liechtenstein aufgrund der Pandemiesituation online durchgeführt. Thema des 14. Behördendialoges waren der Lebenszyklus und die Regulierung von neuartigen (Nano-)Materialien. Dabei handelt es sich um «neuartige» Materialien, welche gegenüber den herkömmlichen Materialien eine deutliche Verbesserung aufweisen. Die Chancen und Nutzen während eines gesamten Lebenszyklus wurden betrachtet und mögliche regulatorische Anpassungen für alle Stakeholder beleuchtet.

Gastgeber für den 15. Nano-Behördendialog im Frühling 2022 wird die Schweiz sein.

Das Forschungsprojekt: Gov4Nano

Gov4Nano wird durch die EU im Rahmenforschungsprogram Horizon 2020 gefördert. Gov4Nano startete im Januar 2019 und hat eine Laufzeit von 4 Jahren. Der Dialog über bestehende Methoden der Risikoanalyse von Nanotechnologie, wie Risikobewertung, Risikomanagement und Risikokommunikation, soll unter allen Interessensgruppen, bestehend aus Wissenschaft und Forschung, Industrie, Behörden und Öffentlichkeit, ermöglicht und gefördert werden. Ausserdem wird die Priorisierung und Harmonisierung von Praktiken unterstützt. Dazu werden Testrichtlinien für Nanomaterialien und Leitfäden zur Anwendung von Testrichtlinien für Nanomaterialien entwickelt. Zudem soll die Erzeugung von sogenannten FAIR Daten gefördert werden (FAIR bedeutet auffindbare, zugängliche, interoperabel nutzbare und wiederverwendbare Daten und Datenbanken). Ziel ist es eine vertrauenswürdige und objektive Grundlage für die Risikomanagement von Nanotechnologien zu schaffen. Dazu wird zusammen mit den EU Partnerprojekten RiskGone und NanoRIGO ein Nanotechnology Risk Governance Council (NRGC) entworfen und eingerichtet.

Das BAG ist im Gov4Nano Projekt beteiligt und hat die Verantwortung für das Arbeitspaket zur Prüfung der Anwendbarkeit der OECD Testrichtlinie 442D für Nanomaterialien bezüglich der in vitro Hautsensibilisierung.  

Letzte Änderung 25.04.2022

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