Schweizerisches Interprofessionalitäts-Evaluationsinstrument (SIPEI)

Das «Schweizerische Interprofessionalitäts-Evaluationsinstrument SIPEI» macht Effekte interprofessioneller Berufsausübung messbar und ermöglicht Vergleiche auch über einzelne Settings und Institutionen hinweg.

Dieses Forschungsprojekt entwickelte ein «Schweizerische Interprofessionalitäts-Evaluationsinstrument» (kurz: SIPEI), das der Wirkungsüberprüfung interprofessioneller Berufsausübung dienen soll. Es umfasst Fragebögen auf Stufe der Mitarbeitenden, der Vorgesetzten sowie der Institutionsleitung. Es kann als Tool sowohl zur Selbstevaluation als auch zur Fremdevaluation angewendet werden.

Langfristig kann das SIPEI neue Möglichkeiten bei der Erfassung des Ist-Zustands und möglichen Optimierungspotentials in der interprofessionellen Zusammenarbeit an Institutionen der Patientenversorgung in der Schweiz eröffnen. Mit SIPEI steht ein Instrumentarium zur Verfügung, welches Vergleiche auch über einzelne Settings und Institutionen hinweg erlaubt.

Bevor das fertige Evaluationstool als Hilfsinstrument zur freien Nutzung zur Verfügung gestellt wird, soll es im Rahmen eines Nachfolgemandats in verschiedenen Interventionsbereichen und Settings getestet werden. Die Ergebnisse dieses Projekts sollen Hinweise zur praktischen Implementierung des Instruments und zu seiner Optimierung geben. Die Anwendungsresultate werden im Juni 2020 vorliegen. Auf Anfrage werden die bisherigen Ergebnisse zur Verfügung gestellt.

Weiterführende Informationen zum Nachfolgemandat: M17 «Anwendung und ggf. Optimierung des Schweizer Interprofessionalitäts- Evaluationsinstruments SIPEI»

Forschungsfrage, Ziel und methodisches Vorgehen

Dieses Projekt widmete sich der Frage, wie die Effekte der interprofessionellen Berufsausübung im Gesundheitswesen gemessen und beurteilt werden können. Methodisch verfolgte dieses Projekt einen Mixed Methods Ansatz.

Den Ausgangspunkt bildete eine systematische Literaturrecherche. Die Ergebnisse der Literaturanalyse wurden durch ein Expertengremium validiert. Auf dieser Grundlage wurde ein Evaluationstool erarbeitet, mit dem die Effekte der interprofessionellen Berufsausübung im Gesundheitswesen gemessen und beurteilt werden können.

Laufzeit: Oktober 2017 bis November 2019

Projektleitung: PD Dr. Dr. med. Sören Huwendiek, Institut für Medizinische Lehre, Universität Bern

Weiterführende Themen

Forschungsberichte Gesundheitsberufe

Welche Kompetenzen benötigen Gesundheitsfachpersonen für die Pflege und Behandlung eines wachsenden Anteils älterer Menschen? Was motiviert sie, was macht sie krank?

Publikationen im Bereich Interprofessionalität im Gesundheitswesen

Hier finden Sie alle Publikationen zum Teil «Modelle guter Praxis» des Förderprogramms «Interprofessionalität im Gesundheitswesen».

Letzte Änderung 29.01.2020

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Sektion Weiterentwicklung Gesundheitsberufe
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