Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten

Die Abteilung setzt die Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (kurz NCD-Strategie) und die Nationale Strategie Sucht um und ist für den Vollzug des Betäubungsmittelgesetzes zuständig. Sie arbeitet mit zahlreichen Akteuren zusammen.

Prävention nichtübertragbarer Krankheiten und Sucht

Mehr als die Hälfte der nicht nichtübertragbare Krankheiten (non-communicable diseases, kurz: NCD) könnten durch einen gesunden Lebensstil vermieden oder ihre Auswirkungen vermindert werden.

Die Abteilung stellt wissenschaftliche Grundlagen bereit und setzt die Massnahmen der NCD- Strategie sowie der Strategie Sucht um. Insbesondere werden die Gesundheitsförderung und Prävention in Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeitswelt wie auch in der Gesundheitsversorgung gestärkt. Das Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu verbessern sowie Rahmenbedingungen zu schaffen, welche ein gesünderes Verhalten vereinfachen. Weiter sollen Suchterkrankungen verhindert und Unterstützungsangebote für abhängige Menschen geschaffen werden.

Zur Umsetzung der Strategien arbeitet die Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten eng mit zahlreichen Akteuren auf nationaler, kantonaler und regionaler Stufe zusammen.

Vollzug des Betäubungsmittelgesetzes

Die Abteilung stellt den Vollzug des Betäubungsmittelgesetzes sicher und bearbeitet die damit verbundenen Aufgaben der Suchtmedizin und der Schadenminderung wie Ausnahmebewilligungen oder die Koordination von Suchtmedizinischen Netzwerken.

Fachstelle Tabakpräventionsfonds

Die Fachstelle Tabakpräventionsfonds (TPF) ist bei der Abteilung NCD administrativ angegliedert. Sie betreibt und verwaltet den Tabakpräventionsfonds. Dieser wird durch die Abgabe von 2,6 Rappen pro verkaufte Zigarettenpackung finanziert.

Mit den Mitteln aus dem Fonds werden Präventionsmassnahmen finanziell unterstützt, die den Einstieg in den Tabakkonsum verhindern, den Ausstieg fördern und die Bevölkerung vor Passivrauch schützen. Das geschieht einerseits basierend auf Gesuchen. Andererseits initiiert der Fonds auch eigene Projekte.

Bei der Vergabe der Fondsgelder orientiert sich der TPF an den Nationalen Strategien Prävention nichtübertragbarer Krankheiten 2017–2024 (NCD-Strategie) und Sucht.

Roy Salveter

Roy Salveter
Leiter Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten

Weiterführende Themen

Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten

In der Schweiz leiden 2,2 Mio. Menschen an nichtübertragbaren Krankheiten wie Diabetes, Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein gesunder Lebensstil kann solche Erkrankungen vermeiden. Darauf basiert unsere Präventionsstrategie.

Nationale Strategie Sucht

Suchtpolitik ist ein dynamisches Feld, das sich ständig neuen Herausforderungen stellen muss, etwa veränderten Verhaltensmustern und Konsumtrends.

Sucht & Gesundheit

Abhängigkeiten bergen Risiken für Einzelpersonen und Gesellschaft. Wir fördern deshalb die Gesundheitskompetenz. Informieren Sie sich hier über Süchte, Prävention, Regulierungen, Schadensminderung, Beratung und Therapien.

Gesetzgebung Betäubungsmittel

Das Betäubungsmittelgesetz (BetmG) regelt den Umgang mit Betäubungsmitteln und psychotropen Stoffen sowie die Aufgabenteilung der zuständigen nationalen und kantonalen Behörden.

Letzte Änderung 29.08.2018

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Direktionsbereich Öffentliche Gesundheit
Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 463 88 24
E-Mail

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