Psychologieberufekommission (PsyKo)

Die Psychologieberufekommission (PsyKo) berät Bundesrat und Departement in der Umsetzung des Psychologieberufegesetzes (PsyG) und entscheidet über die Anerkennung ausländischer Diplome und Weiterbildungstitel in den nach PsyG geregelten Fachbereichen. 

Zusammensetzung

Um sicherzustellen, dass dem Bund die notwendigen Fachkompetenzen im Bereich der Psychologieberufe dauerhaft zur Verfügung stehen hat der Bundesrat am 1. Mai 2012 die Psychologieberufekommission (PsyKo) eingesetzt. Die PsyKo besteht aus 11 Mitgliedern, welche die folgenden Berufs- und Fachorganisationen repräsentieren:

  • Schweizerische Gesellschaft für Psychologie SGP;
  • Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP;
  • Assoziation der Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ASP;
  • Konferenz der Direktorinnen und Direktoren der universitären psychologischen Institute KDIPS;
  • Fachkonferenz Angewandte Psychologie Swissuniversities;
  • Die Kantone und das BAG.  

Aufgaben und Kompetenzen

Die PsyKo befasst sich als beratende Kommission mit allen Fachfragen, die sich bei der Umsetzung des Psychologieberufegesetzes stellen. Sie berät das EDI und den Bundesrat in allen entsprechenden Fragen, insbesondere im Bereich der Weiterbildung: Hier nimmt sie Stellung zu Anträgen auf Einführung neuer Weiterbildungstitel sowie zu sämtlichen Anträgen auf Akkreditierung eines Weiterbildungsgangs.

Weiter ist die PsyKo die Entscheidungsinstanz bei der Anerkennung ausländischer Hochschulabschlüsse und Weiterbildungstitel im Bereich der Psychologieberufe: Sie prüft die Gleichwertigkeit von ausländischen Diplomen «sur dossier». Durch die PsyKo anerkannte ausländische Hochschulabschlüsse und Weiterbildungstitel haben in der Schweiz dieselben Wirkungen, wie die entsprechenden schweizerischen Diplome.

Geschäftsstelle

Die PsyKo verfügt über eine Geschäftsstelle beim BAG, welche das Kommissionssekretariat besorgt und die Kommissionsgeschäfte vorbereitet und koordiniert. Insbesondere ist die Geschäftsstelle für die Sicherstellung fachlich und prozedural korrekter Anerkennungsverfahren zuständig.

Gesetze

Gesetzgebung Psychologieberufe

Das Bundesgesetz über die Psychologieberufe (PsyG) zielt darauf ab, den Schutz der psychischen Gesundheit zu verbessern und Menschen, die eine psychologische Fachperson suchen, vor unqualifizierten Angeboten zu schützen.

Zahlen & Fakten

Statistiken Anerkennungen Psychologieberufe

Seit 1. April 2013 ist die Psychologieberufekommission (PsyKo) verantwortlich für die Anerkennungen ausländischer Abschlüsse der Psychologieberufe. Bis zum 31. Dezember 2017 hat die PsyKo 1836 Abschlüsse aus insgesamt 54 verschiedenen Ländern anerkannt.

Weiterführende Themen

Psychologieberuferegister PsyReg

Mit dem Psychologieberuferegister (PsyReg) wird auch für die Psychologieberufe ein Berufsregister geschaffen. Das PsyReg ist seit dem 1. August 2017 für die Öffentlichkeit zugänglich und wird für mehr Transparenz und Qualität im Bereich der Psychologieberufe sorgen.

Akkreditierung von Weiterbildungsgängen der Psychologieberufe

Die Akkreditierung von Weiterbildungsgängen im Bereich der Psychologieberufe gilt gemäss Psychologieberufegesetz als Voraussetzung für die Erteilung des eidg. Weiterbildungstitels.

Anerkennungen von Psychologieberufen

Seit Inkrafttreten des Psychologieberufegesetzes (PsyG) am 1. April 2013 prüft die Psychologieberufekommission (PsyKo) ausländische Hochschulabschlüsse in Psychologie und Weiterbildungstitel im Geltungsbereich des PsyG.

Letzte Änderung 31.08.2018

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Psychologieberufekommission
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 464 38 18
E-Mail

Kontaktinformationen drucken

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