Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN)

Ab dem 1. Januar 2020 wird die EKSN den Bundesrat und die Bundesverwaltung in grundsätzlichen Fragen zu Sucht, zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten und zu politischen Geschäften in diesem Zusammenhang beraten.

Die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN) ist eine ausserparlamentarische Kommission. Als unabhängige Fachkommission verfasst sie Berichte und Stellungnahmen zu Fragen, die übergreifend die Thematik von Sucht und Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten betreffen. Sie initiiert und begleitet die Meinungsbildungs-, Entscheidungs- und Realisierungsprozesse bei Fragen, die im Zusammenhang mit Alkohol, Tabak, Betäubungsmitteln, Verhaltenssüchten sowie psychoaktiven Medikamenten stehen. Die ab Januar 2020 neu eingesetzte EKSN ersetzt die bisherigen eidgenössischen Kommissionen für Alkoholfragen (EKAL), für Tabakprävention (EKTP) und für Suchtfragen (EKSF).

Die EKSN vereinigt 20 Expertinnen und Experten aus folgenden Bereichen:

  • Gesundheitsförderung und Prävention
  • Sozialwissenschaften
  • Medizin
  • Suchthilfe und Suchttherapie
  • Justiz und Vollzug
  • Gesundheitliche Chancengleichheit
  • Gesundheitskommunikation

Die Kommission ist dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) zugeteilt. Das wissenschaftliche Sekretariat wird durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG), Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten, geführt.


Zu den Stellungnahmen und Publikationen der ehemaligen Kommissionen im Suchtbereich

Stellungnahmen, Medienmitteilungen und Publikationen der EKAL

Neben ihrer Rolle als Expertengremium des Eidgenössischen Departements des Innern publizierte die EKAL Stellungnahmen und Medienmitteilungen zu Fragen rund um die Prävention von Alkoholproblemen.

Stellungnahmen, Medienmitteilungen und Publikationen der EKTP

Die EKTP setzte sich für die Tabakprävention ein und beriet den Bundesrat in diesem Bereich. Sie verfasste Stellungnahmen und Medienmitteilungen zu aktuellen Themen der Tabakprävention.

Stellungnahmen, Medienmitteilungen und Publikationen der ehemaligen EKSF

Die EKSF war eine unabhängige Kommission, in der Expertinnen und Experten auf Grund ihres Fachwissens Einsitz hatten.


Weiterführende Themen

Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten

In der Schweiz leiden 2,2 Mio. Menschen an nichtübertragbaren Krankheiten wie Diabetes, Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein gesunder Lebensstil kann solche Erkrankungen vermeiden. Darauf basiert unsere Präventionsstrategie.

Nationale Strategie Sucht

Suchtpolitik ist ein dynamisches Feld, das sich ständig neuen Herausforderungen stellen muss, etwa veränderten Verhaltensmustern und Konsumtrends.

Prävention von nichtübertragbaren Krankheiten

Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung leidet an einer nichtübertragbaren Krankheit wie beispielsweise Krebs oder Diabetes. Ein gesunder Lebensstil und die Kenntnisse darüber können solche Krankheiten vermindern oder gar verhindern.

Sucht & Gesundheit

Abhängigkeiten bergen Risiken für Einzelpersonen und Gesellschaft. Wir fördern deshalb die Gesundheitskompetenz. Informieren Sie sich hier über Süchte, Prävention, Regulierungen, Schadensminderung, Beratung und Therapien.

Letzte Änderung 03.12.2019

Zum Seitenanfang

Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 463 88 24
E-Mail

Kontaktinformationen drucken

https://www.bag.admin.ch/content/bag/de/home/das-bag/organisation/ausserparlamentarische-kommissionen/eidgenoessische-kommission-sucht-praevention-ncd-eksn.html