Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN)

Seit dem 1. Januar 2020 berät die EKSN den Bundesrat und die Bundesverwaltung in grundsätzlichen Fragen zu Sucht, zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten und zu politischen Geschäften in diesem Zusammenhang.

Aktuell

Tabak

Interview mit Matthias Weishaupt, Präsident der EKSN: «Es braucht ein vollständiges Tabakwerbeverbot»

Die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN) kritisiert das Tabakproduktegesetz, wie National- und Ständerat es verabschiedet haben. Matthias Weishaupt, Präsident der EKSN, erklärt im Interview, warum.

Tabak

Die EKSN fordert ein stärkeres Tabakproduktegesetz und befürwortet die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»

Der Jugendschutz ist zentral. Darum fordert die EKSN ein stärkeres Tabakproduktegesetz und befürwortet die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung».

Cannabis

Stellungnahme der EKSN zur Parlamentarischen Initiative 20.473 «Regulierung des Cannabismarktes für einen besseren Jugend- und Konsumentenschutz»

Die EKSN stützt die parlamentarische Initiative von Nationalrat Heinz Siegenthaler «Regulierung des Cannabismarktes für einen besseren Jugend- und Konsumentenschutz»

Lesen Sie hier die Stellungnahme.


Aufgaben und Organisation der EKSN

Die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN) ist eine ausserparlamentarische Kommission. Als unabhängige Fachkommission verfasst sie Berichte und Stellungnahmen zu Fragen, die übergreifend die Thematik von Sucht und Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten betreffen. Sie initiiert und begleitet die Meinungsbildungs-, Entscheidungs- und Realisierungsprozesse bei Fragen, die im Zusammenhang mit Alkohol, Tabak, Betäubungsmitteln, Verhaltenssüchten sowie psychoaktiven Medikamenten stehen.

Die per Januar 2020 neu eingesetzte EKSN ersetzt die bisherigen eidgenössischen Kommissionen für Alkoholfragen (EKAL), für Tabakprävention (EKTP) und für Suchtfragen (EKSF). Sie vereinigt 20 Expertinnen und Experten aus folgenden Bereichen:

  • Gesundheitsförderung und Prävention
  • Sozialwissenschaften
  • Medizin
  • Suchthilfe und Suchttherapie
  • Justiz und Vollzug
  • Gesundheitliche Chancengleichheit
  • Gesundheitskommunikation

Die Kommission ist dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) zugeteilt. Das wissenschaftliche Sekretariat wird durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG), Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten, geführt.

Weiterführende Themen

Sucht & Gesundheit

Abhängigkeiten bergen Risiken für Einzelpersonen und Gesellschaft. Wir fördern deshalb die Gesundheitskompetenz. Informieren Sie sich hier über Süchte, Prävention, Regulierungen, Schadensminderung, Beratung und Therapien.

Prävention von nichtübertragbaren Krankheiten

Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung leidet an einer nichtübertragbaren Krankheit wie beispielsweise Krebs oder Diabetes. Ein gesunder Lebensstil und die Kenntnisse darüber können solche Krankheiten vermindern oder gar verhindern.

Letzte Änderung 20.10.2021

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 463 88 24
E-Mail

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