Eidgenössische Kommission für Suchtfragen (EKSF)

Die Eidgenössische Kommission für Suchtfragen (EKSF) ist eine unabhängige Kommission, in der Expertinnen und Experten auf Grund ihres Fachwissens Einsitz haben.

Sie hat den Auftrag, den Bundesrat in grundsätzlichen Fragen der Suchtpolitik und der -problematik zu beraten. Dazu beobachtet sie die nationalen und internationalen Entwicklungen und kreiert zukunftsorientierte Ideen für die schweizerische Suchtpolitik. Sie berät den Bundesrat ausserdem generell zu Fragen im Zusammenhang mit dem Betäubungsmittelgesetz (BetmG).

Die EKSF wurde vom Bundesrat gestützt auf Artikel 29 Absatz 4 des Betäubungsmittelgesetzes vom 3. Oktober 1951 eingesetzt. Sie ist dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) zugeteilt. Das Sekretariat führt das BAG.

Die Kommission arbeitet eng zusammen mit den Eidgenössischen Kommissionen für Alkoholfragen (EKAL) und für Tabakprävention (EKTP). Zudem tauscht sie sich mit weiteren, ausserparlamentarischen Kommissionen aus.

Die EKSF ging aus der Eidgenössischen Kommission für Drogenfragen hervor. Diese trug mit zahlreichen Publikationen zur Weiterentwicklung der Schweizerischen Drogen- und Suchtpolitik bei. Die EKSF stützt sich bei ihrer Arbeit ab auf diese Grundlagen- und Positionspapiere und entwickelt sie gezielt weiter.

Weiterführende Themen

Nationale Strategie Sucht

Suchtpolitik ist ein dynamisches Feld, das sich ständig neuen Herausforderungen stellen muss, etwa veränderten Verhaltensmustern und Konsumtrends.

Eidgenössische Kommission für Alkoholfragen (EKAL)

Die EKAL ist ein beratendes Organ des Bundesrates im Bereich von Alkoholfragen. Die Formulierung von Zielen und Strategien für die Alkoholpolitik ist das wichtigste Anliegen der EKAL.

Eidgenössische Kommission für Tabakprävention (EKTP)

Die Eidgenössische Kommission für Tabakprävention (EKTP) berät den Bundesrat. Sie setzt sich für die Tabakprävention ein. Die EKTP ist von der Tabakindustrie unabhängig.

Verhaltenssüchte

Verhaltensabhängigkeiten sind zwar kein neues Phänomen, aber das Bewusstsein für die gesundheitlichen Folgen und die damit verbundenen Sozialkosten kam erst in jüngerer Zeit auf.

Letzte Änderung 31.08.2018

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Eidgenössische Kommission für Suchtfragen
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 465 37 82
E-Mail

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