Begriffe A-Z

Abstossung

Gegen transplantierte Organe, Gewebe oder Zellen gerichtete Reaktion des Immunsystems, die in schweren Fällen zum Verlust des Transplantats führen kann.

Abwehrspray

actionsanté

Adulte Stammzellen

Stammzellen, die (im Gegensatz zu embryonalen Stammzellen) einem erwachsenen Menschen entnommen werden können (lateinisch adult=erwachsen).

Aerosolspray

Agglomerat

Ansammlung von schwach miteinander verbundenen Partikeln, kleineren Aggregaten oder einer Kombination von beiden. Die Oberfläche der Agglomerate ist dabei in etwa vergleichbar mit der Summe der Oberfläche der einzelnen Bestandteile.

Aggregat

Stark aneinander gebundene Partikel. Die Oberfläche des Aggregats kann deutlich kleiner sein als die Summe der Oberflächen der einzelnen Bestandteile. Aggregate zählen ebenso wie die Agglomerate zu den Sekundärpartikeln.

AIDS

AL (Analysenliste)

Allogen, allogene Transplantation

Spendende und empfangende Person sind genetisch unterschiedlich. Transplantationen von Organen, Geweben oder Zellen von einem Menschen auf einen anderen sind allogen – ausser wenn Spender und Empfänger eineiige Zwillinge sind (dann spricht man von einer «syngenen» Transplantation).

Allokation

Zuordnung von beschränkten Ressourcen zu potentiellen Verwendern. Im Fall der Organtransplantation die Zuordnung von Organen an Empfänger/innen.

ALT (Arzneimittelliste mit Tarif)

Alveole

Fachausdruck für Lungenbläschen, jenen Ort der Lunge, wo das Blut Sauerstoff aufnimmt und Kohlendioxyd an die Atemluft abgibt.

Ambrosia

Analysenliste (AL)

Anämie, aplastische

Zustand der Blutarmut, durch Störung der Knochenmarksfunktion verminderte Bildung von Blutzellen.

Angina pectoris

Plötzlich eintretende Störung der Sauerstoffversorgung des Herzens, welche von Schmerzen im Brustkorb begleitet werden. Die Angina Pektoris ist meistens Vorbotin eines Herzinfarktes.

Anthrax

Antibiotikaresistente Bakterien

Antidote bei Vergiftungen

Antisepsis

Massnahmen, um die Anzahl Krankheitserreger auf Oberflächen, Materialien, Gegenständen und in Wunden zu vermindern mit dem Ziel, Infektionen zu vermeiden.

Aortenklappe

Herzklappe, welche die linke Herzkammer von der Aorta trennt.

Apnoetest

Kriterium zur Feststellung des Hirntodes im Rahmen der Organspende. Im Test erhält der komatöse Patient erst Sauerstoff, danach wird das Beatmungsvolumen drastisch reduziert. Dadurch steigt die Kohlendioxydsättigung im Blut. Bei lebenden Personen setzt reflexartig ein spontaner Atemzug ein. Dann wird die Beatmung ausgesetzt. Tritt keine Spontanatmung mehr ein, ist dies ein Zeichen für den völligen Ausfall des Atemzentrums im Hirn.

Arteriosklerose

Krankhafte Veränderung der Arterien durch Verhärtungen, Verdickungen oder Elastizitätsverlust. Dadurch ist der Blutdurchfluss vermindert oder ganz blockiert (Synonym: Atherosklerose, umgangssprachlich: Arterienverkalkung).

Arthritis

Gelenkentzündung, die sich unter anderem durch Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen bemerkbar macht. Man unterscheidet je nach Ursache verschiedene Formen von Arthritis.

Arzneimittelliste mit Tarif (ALT)

Die ALT enthält die in der Rezeptur verwendeten Präparate, Wirk- und Hilfsstoffe mit entsprechenden Tarifen. Diese Tarife umfassen auch die Leistungen des Apothekers oder der Apothekerin.

Asbest

Asthma

Ätherische Öle

Atherosklerose

Autogen, autogene Transplantation

Eigenspende, spendende und empfangende Person sind identisch, dasselbe Individuum. Synonym verwendet wird auch «autolog».

Autolog

Azathioprin

Medikament zur Unterdrückung der Abstossungsreaktion nach Transplantationen.

Bakterienruhr

BD (Butandiol)

Benzin

Bioethanol-Kamine

Bisphenol A

Blastozyste

Keimblase, welche etwa am fünften Tag nach der Befruchtung einer Eizelle entsteht.

Blastula

Blei

Blutkrebs

Borreliose

Botulismus

Bronchiole

Die feineren Verzweigungen der Bronchien mit einem Durchmesser von 0.7 bis 1 mm.

Brucellose

Butandiol (BD)

Campylobacteriose

CCHF (Crimean-Congo haemorrhagic fever)

Chemotherapie

Einsatz von Medikamenten für die Behandlung von Krebs oder Infektionskrankheiten mit dem Ziel, Tumorzellen oder Infektionserreger im Wachstum zu hemmen oder abzutöten. Gesunde Zellen des Patienten bzw. der Patientin sollen dabei so wenig wie möglich geschädigt werden.

Chikungunya-Fieber

Chlamydiose

Cholera

Chronische Atemwegserkrankungen

Ciclosporin

Das erste in der Transplantationsmedizin breit angewendete Medikament gegen die Abstossung. Die früher gebräuchliche Bezeichnung war «Cyclosporin A».

CJK (Creutzfeld-Jakob-Krankheit)

CNDO (Comité National du Don d’Organes)

Cochlea-Implantat

Gerät zur künstlichen Stimulierung des Hörnervs zur Wiedererlangung der Hörfähigkeit.

Comité National du Don d’Organes (CNDO)

Setzt sich für die Belange der Organspende ein und ist unabhängig von der Seite der Empfängerinnen und Empfänger. Das CNDO ist seit 2009 in Swisstransplant integriert und zuständig für den Informationsaustausch und die Koordination zwischen den Spendenetzwerken und Swisstransplant.

Compliance

Bereitschaft eines Patienten zur selbstverantwortlichen Mitarbeit bei therapeutischen Handlungen (z.B. zuverlässige Medikamenteneinnahme).

COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease)

Corium

Cornea

Lateinisch für Augenhornhaut. Diese bildet den durchsichtigen Teil der Augenhülle und sorgt – nebst der Linse des Auges – für die Brechung des Lichtes, so dass ein scharfes Bild auf der Netzhaut entsteht und damit das Sehen ermöglicht wird.

Coronavirus

Creutzfeld-Jakob-Krankheit (CJK)

Eine seltene, degenerative Erkrankung des Gehirns, bei welcher krankhaft verformte Eiweisspartikel (Prionen) zum Absterben von Nervenzellen führen. Die Krankheit ist unheilbar und tödlich.

Crossmatch

Kreuzprobe zur Prüfung der immunologischen Verträglichkeit zwischen Gewebe des Spenders und Immunsystem des Empfängers.

Cyclosporin A

DBD

Donation after Brain Death. Organspende einer Person, bei der der Tod infolge einer direkten (primären) Hirnschädigung eingetreten ist, beispielsweise nach einer Hirnblutung oder nach einem Unfall mit Schädel-Hirn-Verletzung.

DCD

Donation after Cardiocirculatory Death. Organspende einer Person, bei der der Tod infolge eines anhaltenden Kreislaufstillstandes eingetreten ist (sekundärer Hirntod). Synonym verwendet man auch NHDB (Non Heart Beating Donation).

Deko-Öfen

Dengue-Fieber

Dermatom

Instrument, mit welchem je nach Einstellung (Abstand der Klinge zum Gerät) unterschiedlich starke (dicke) Haut von 0,2 mm und mehr entnommen werden kann. Der Begriff «Dermatom» kann auch ein Hautsegment oder einen Tumor der Haut bezeichnen.

Diabetes

Dialyse

Kommt bei Einschränkung oder Ausfall der Nierenfunktion zum Einsatz und bezeichnet verschiedene Reinigungsverfahren des Blutes von Substanzen, die üblicherweise durch den Harn ausgeschieden werden. Maschinelle Verfahren: Hämodialyse (funktioniert mittels sogenannter Diffusion/Osmose) oder Hämofiltration (funktioniert mit Ultrafiltration). Beide werden im Spital durchgeführt. Bei der Bauchfelldialyse dient das Bauchfell als Filtermembran. Dieses Verfahren kann man zu Hause durchführen.

Diphtherie

Dosimetrie

Unter Dosimetrie versteht man das Messen von Strahlung, welche für die Beurteilung von Strahlenrisiken relevant ist. Gemessen wird beispielsweise mittels Ganzkörperdosimeter oder Extremitätendosimeter.

Duodenum

Ebola Virus

Echinokokkose

eHealth

EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli)

Elektronisches Patientendossier

E-Liquid für e-Zigaretten

Embolie

Plötzlicher Verschluss eines Blutgefässes durch ein in die Blutbahn verschlepptes, unlösliches Gebilde (z.B. ein Blutgerinnsel).

Embryo / embryonal

Frucht in der Gebärmutter vom Zeitpunkt der Befruchtung bis zum Abschluss der Organentwicklung (beim Mensch die ersten acht Wochen nach der Befruchtung).

Emphysem

Eine langsam sich entwickelnde Überblähung der Lunge.

Endokrine Disruptoren

Energiesparlampen

Enterohämorrhagische Escherichia coli

Epidermis

Erkrankungen des Bewegungapparats

Ethanol-Öfen

Ethylenglykol

Feinstaub

Formaldehyd

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) / Zeckenenzephalitis

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

Fuchsbandwurm

Fulleren

Kugelförmiges Molekül, bestehend aus verbundenen Kohlenstoffringen mit je 5 oder 6 Kohlenstoffatomen.

Gallengang

Eine Verbindungsröhre zwischen Leber und Dünndarm mit dem Gallenblasengang als Abzweigung zur Gallenblase. Durch den Gallengang fliesst die Galle (ein Verdauungssekret) entweder direkt in den Dünndarm oder zur Zwischenlagerung in die Gallenblase.

Gammahydroxybuttersäure (GHB)

Gammahydroxybutyrolacton (GBL)

GBL (Gammahydroxybutyrolacton)

Geburtsgebrechenmedikamentenliste (GGML)

Die Liste enthält die durch die OKP zu bezahlenden Arzneimittel, die den Versicherten der Invalidenversicherung (IV) wegen ihres Geburtsgebrechens bis zu ihrem 20. Altersjahr vergütet worden sind und welche die Versicherten ab diesem Zeitpunkt weiterhin benötigen.

Gelbfieber

Genom

Die Gesamtheit der Gene eines Individuums (Erbgut).

Gentherapie

Therapieform zur Ausschaltung genbedingter Fehlfunktionen bzw. Wiederherstellung einer normalen Genfunktion mittels eines gentechnischen Eingriffs.

Gesundheit2020

Gewebebank

Lagerungsstätte (menschlicher) Gewebe, die für medizinische Zwecke (Transplantationen) eingesetzt werden.

GGML (Geburtsgebrechenmedikamentenliste)

GHB (Gammahydroxybuttersäure)

Glykogen

Ein Kohlenhydrat, das zur Speicherung von Zucker (Glukose) dient und vor allem in der Leber und im Muskelgewebe vorkommt.

Gonorrhoe

Grippe

Gürtelrose

Haemophilus influenzae

Hämodialyse

Hämofiltration

Hämorrhagisches Krim-Kongo-Fieber (CCHF)

Hämorrhagisches Lassa-Fieber

Hämorrhagisches Marburg-Fieber

Hantavirus-Infektionen

Hasenpest

Health Technology Assessment (HTA)

Hepatitis

Entzündliche, mit Schädigung der Leberzellen und Störung der Organfunktion einhergehende Erkrankungen der Leber, meist von Viren verursacht. Andere mögliche Auslöser sind bakterielle Infektionen, Autoimmunkrankheiten oder Alkoholmissbrauch. Bei der durch Viren ausgelösten Hepatitis unterscheidet man verschiedene Formen. Die häufigsten sind Hepatitis A, B und C.

Herpes

Eine Gruppe von Viruserkankungen, welche verschiedene Zellen des Körpers befallen können. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist dabei meistens Herpes simplex gemeint – eine Erkrankung, die sich durch das Auftreten von Bläschen an den Schleimhäuten (Lippen, Mund, Anus, Genitalien etc.) manifestiert.

Herpes Zoster

Herzinsuffizienz

Unzureichende Funktion des Herzmuskels, bei der das Herz nicht mehr imstande ist, eine den Anforderungen entsprechende Pumpleistung zu erbringen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

HFO-1234yf

Hirnstamm

Teil des Gehirns, auch als Verlängerung des Rückenmarks bezeichnet. Enthält wichtige grundlegende Regulationsmechanismen des Körpers wie z.B. Atmung und Blutkreislauf.

Hirntod

Zustand des völligen und nicht mehr umkehrbaren Erliegens der Hirnaktivität bei gleichzeitiger künstlicher Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion.

HIV (Human Immunodeficiency Virus)

HLA-System (HLA-Antigene)

HLA ist die Abkürzung für (engl.) human leucocyte antigen system. Es handelt sich um ein komplexes, erbliches System von Merkmalen, die sich auf den Oberflächen fast aller menschlicher Zellen finden und sich besonders gut auf weissen Blutzellen nachweisen lassen. Die HLA-Antigene spielen eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr.

Holipulver

Hornhautbank

Einrichtung für die geregelte Lagerung und Verteilung von Augenhornhaut für Transplantationszwecke.

HPV (Humane Papillomaviren)

HTA (Health Technology Assessment)

Humane Papillomaviren (HPV)

Human Immunodeficiency Virus (HIV)

Immunsuppressiva

Medikamente, welche die Immunabwehr (Abwehrsystem des Körpers) des Menschen unterdrücken. Transplantatempfängerinnen und -empfänger müssen diese lebenslang einnehmen, um zu verhindern, dass das Transplantat aufgrund von Reaktionen des Immunsystems abgestossen wird. Immunsuppressiva führen bei längerfristigen Anwendungen zu einer erhöhten Anfälligkeit des Körpers gegen Infektionen.

Imprägnierspray

Influenza

Inkubationszeit

Zeit zwischen der Ansteckung mit einer Krankheit (dem Eindringen des Krankheitserregers in den Körper) bis zum Auftreten erster Krankheitssymptome.

Insulin

In der Bauchspeicheldrüse durch Inseln gebildetes Hormon, das hauptsächlich den Blutzuckergehalt reguliert.

Ischämiezeit

Zeitspanne, während welcher zu transplantierende Organe oder Gewebe nicht mit Blut und damit mit Sauerstoff versorgt werden. Nicht alle Organe oder Gewebe haben dieselbe Ischämietoleranz, d.h. die Zeit, die ein Organ oder ein Gewebe ohne Sauerstoffzufuhr schadlos überstehen kann. Man unterscheidet zwischen warmer Ischämiezeit (=Zeit ohne Blutversorgung bei Körpertemperatur) und kalter Ischämiezeit (=Zeit ohne Blutversorgung, nachdem das Transplantat gekühlt wurde).

Javelwasser

Kältemittel HFO-1234yf

Keuchhusten

Kinderlähmung

Konditionierung

Vorbereitung eines Empfängers oder einer Empfängerin von Blut-Stammzellen für die Übertragung gespendeter Blut-Stammzellen.

Kortison

Umgangssprachliche Sammelbezeichnung der in der Nebennierenrinde produzierten Glucocortikoid-Hormone. Kortison hat nebst seiner Funktion als Stresshormon vielseitige, wichtige Funktionen. Kortison wird als Medikament zur Entzündungshemmung bei verschiedenen Krankheiten und zur Unterdrückung von Abstossungsreaktionen bei Transplantationen eingesetzt.

KO Tropfen

Krebs

Krim-Kongo-Fieber

Kunstherz

Künstliches, mechanisches Ersatzherz, das die Pumpleistung eines Herzens teilweise oder völlig übernimmt. Aktuell existiert noch kein System, das die Herzfunktion vollständig übernehmen kann.

Kunstrasen

Lampenöl

Lassa-Fieber

Lebendspende

Gewisse Organe, Gewebe und Zellen können von lebenden Personen gespendet werden. Es handelt sich hier im Wesentlichen um Nieren, Teile der Leber und der Lunge, und Blut-Stammzellen.

Lederhaut (Corium)

Der nach der Oberhaut folgende, bindegewebige Anteil der Haut mit Blutgefässen und Sinneszellen.

Legionärskrankheit

Legionellose (Legionärskrankheit)

Leukämie

Bösartige Erkrankung der weissen Blutkörperchen (auch «Blutkrebs» genannt) verursacht durch genetische Veränderungen in den Blutstammzellen. Dadurch gelangen unreife weisse Blutkörperchen in den Blutkreislauf, vermehren sich dort unkontrolliert und verdrängen die gesunden Blutkörperchen.

LGV (Lymphogranuloma Venereum)

Liquid Caps

Liquid Ecstasy

Listeriose

Lungenfibrose

Durchsetzung des Lungengewebes mit Bindegewebe, meist ein Endzustand chronischer Lungenerkrankungen.

Lyme-Krankheit

Lymphogranuloma Venereum (LGV)

Lymphom

Allgemeiner Begriff für eine Krebserkrankung des lymphatischen Systems. Ein Lymphom äussert sich in der Regel durch die krankhafte Vergrösserung der Lymphknoten.

Malaria

Maltafieber

Marburg-Fieber

Masern

Medizinalberuferegister (MedReg)

Im Medizinalberuferegister sind Personen registriert, die über ein eidgenössisches Diplom oder über ein ausländisches und von der Medizinalberufekommission anerkanntes Diplom der universitären Medizinalberufe verfügen.

MedReg (Medizinalberuferegister)

Meningokokken-Erkrankungen

MERS (Middle-East Respiratory Syndrome)

Meshgraft-Transplantate

Form der Hauttransplantation, bei der ein freier, mit kleinsten Schnitten versehener Hautlappen wie ein Maschengitter auseinander gezogen werden kann. Dadurch können grosse Hautdefekte unter Verwendung von relativ wenig Hautmaterial abgedeckt werden, eitriges Material kann durch die Schnittstellen abfliessen. Das kosmetische Ergebnis ist meist befriedigend.

Middle-East Respiratory Syndrome Coronavirus (MERS)

MiGeL (Mittel und Gegenständeliste)

Migesplus

Milzbrand

Mittel und Gegenständeliste (MiGel)

Monitoring

Die routinemässige Sammlung vergleichbarer Daten zu einem bestimmten Thema mit dem Ziel, Entwicklungen über die Zeit zu erfassen.

Morbus Bang

Mukoviszidose

Erbliche Stoffwechselstörung, welche zu übermässiger Produktion von zähem Schleim führt und vor allem die Lunge und Bauchspeicheldrüse schädigt (früher auch zystische Fibrose genannt).

Multiorgantransplantation

Multiples Myelom

Die unkontrollierte Vermehrung bestimmter weisser Blutkörperchen im Knochenmark bezeichnet. Es zählt zur Gruppe der bösartigen Tumore des Lymphsystems (Lymphome).

Mumps

Nabelschnurblut

Das sich zum Zeitpunkt der Geburt in der Nabelschnur befindliche Blut (ca. 100 ml), welches Blutstammzellen enthält. Dieses kann konserviert und in Nabelschnurblutbanken gelagert werden, damit die Blutstammzellen für eine allfällige Blutstammzelltherapie genutzt werden können.

Nächste Angehörige

Als «nächste Angehörige» gelten Lebensgefährten (Ehegattin, Ehegatte, eingetragene Partnerin bzw. Partner, Lebenspartnerin, Lebenspartner) Kinder, Eltern, Geschwister, Grosseltern oder andere Personen, die mit der verstorbenen Person eng verbunden waren.

Nanotechnologie

NCD (Non-communicable diseases)

NHBD (Non Heart Beating Donor)

Non-communicable diseases (NCD)

Norovirus

Nukleinsäuren

Organische Makromoleküle, welche Trägersubstanz der Erbinformation bilden (DNS), zur Signalübertragung in der Zelle dienen oder biochemische Reaktionen ermöglichen oder beschleunigen.

Oberhaut

Gefässlose, äusserste Schicht der Haut.

Organersatz

Medizinisch-technische Vorrichtungen, welche Funktionen von Organen temporär oder dauerhaft unterstützen oder übernehmen können (z.B. «Blutwäsche»/Dialyse).

Osteoporose

Erkrankung des Skelettsystems mit Verlust bzw. Verminderung von Knochensubstanz und damit verbundener erhöhter Gefahr von Knochenbrüchen.

PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe)

Palliative Care

Palliative Care umfasst die Betreuung und die Behandlung von Menschen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen und/oder chronisch fortschreitenden Krankheiten. Sie beugt Leiden und Komplikationen vor und beinhaltet medizinische Behandlungen, pflegerische Interventionen sowie psychologische, soziale und spirituelle Unterstützung am Lebensende.

Paratyphus

Patientendossier

Patientenverfügung

Schriftliche Erklärung einer Patientin/eines Patienten über Art und Umfang medizinischer Behandlungen für den Fall, dass die Patientin oder der Patient einwilligungsunfähig wird.

PCB (Polychlorierte Biphenyle)

Peripheres Blut

Das sich nicht in den blutbildenden Organen befindende Blut.

Pertussis

Pest

Pfefferspray

Pfortader

Grosse Vene, welche das gesamte aus dem Bauchraum zurückfliessende venöse Blut sammelt und in die Leber führt.

Phthalate

PID (Präimplantationsdiagnostik)

Pneumokokken-Erkrankungen

Pocken

Poliomyelitis / Kinderlähmung

Polychlorierte Biphenyle (PCB)

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

Präimplantationsdiagnostik (PID)

Psychologieberuferegister (PsyReg)

Im Psychologieberuferegister (PsyReg) werden diejenigen Psychologinnen und Psychologen registriert, die sich über eine fundierte, eidgenössisch anerkannte Aus- und Weiterbildung in ihrem Fachgebiet ausweisen können.

PsyReg (Psychologieberuferegister)

Punktion

Einstich einer Hohlnadel in Gefässe, Körperhöhlen, Hohlorgane oder Tumore zur Entnahme von Körperflüssigkeiten wie Blut, Harn etc.

Q-Fieber

Quecksilber

Radiologie

Die bildgebenden Verfahren in der Medizin beschreiben alle technischen und physikalischen Methoden, die einen Blick in den menschlichen Körper ermöglichen. Die so entstandenen Bilder dienen als Grundlage für die ärztliche Diagnose und Weiterbehandlung.

Radioonkologie

Krebserkrankungen können mit modernsten Therapieanlagen präzise behandelt werden. Verschiedene Methoden nutzen die biologische Wirkung der Strahlung gezielt zur Schädigung von Krebszellen.

Radium

Radon

Radon ist ein natürliches, radioaktives Edelgas, das aus dem Untergrund in Gebäude gelangen kann. Die Schweiz ist aus geologischen Gründen besonders von der Problematik betroffen.

Respiratorisches-Synzytial-Virus (RSV)

Ressortforschung

Rifttalfieber (Rift Valley Fieber, RVF)

Rift Valley Fieber

Rotavirus

Röteln

RSV (Respiratorisches-Synzytial-Virus)

RVF (Rift Valley Fieber)

Saisonale Grippe / Influenza

Salmonellose

Schilddrüse

Eine am Hals unterhalb des Kehlkopfes gelegene Drüse, welche diverse Hormone ausschüttet.

Sentinella

Shigellose / Bakterienruhr

Sinusknoten

Spezifisches Herzmuskelgewebe, das als Schrittmacher für den Herzschlag dient.

SL (Spezialitätenliste)

Spalthaut

Ein Hauttransplantat zur Deckung von Hautdefekten wie Verbrennungen, Verätzungen, chronische Geschwüren oder Wunden. Das gewonnene Transplantat wird dazu mit einem rautenförmigen Schnittmuster versehen, so dass es durch Streckung eine bis zu dreimal so grosse Fläche abdecken kann.

Spezialitätenliste (SL)

Die SL enthält die von der OKP vergüteten Originalpräparate und günstigeren Generika mit Preisen. Ein von Swissmedic zugelassenes, in der SL gelistetes Arzneimittel muss wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein. Es kann mit einer Limitierung versehen werden.

Spitze Blattern

Split-Leber

Aufteilen einer Spenderleber, so dass (in der Regel) zwei Empfänger jeweils einen Teil der Spendeleber erhalten.

Spongiosa

Kurzbezeichnung für die «Substanzia spongiosa» des Knochengewebes, ein sich im Inneren des Knochen befindendes, schwammartiges Gerüst bestehend aus Knochenbälkchen.

Stammzellen

Keinem endgültigen Zelltyp angehörende Zellen eines Organismus mit folgenden beiden Eigenschaften: Stammzellen erneuern sich selbst unbegrenzt durch Zellteilung und sie können darüber hinaus Tochterzellen hervorbringen, die zu bestimmten Zellarten oder Zelltypen ausreifen können. Man unterscheidet je nach Herkunft unterschiedliche Arten von Stammzellen.

StAR (Strategie Antibiotikaresistenzen)

Starrkrampf

STI (Sexually Transmitted Infections)

Substanzia spongiosa

Suizid / Suizidprävention

Swisstransplant

Die schweizerische nationale Stiftung für Organspende und Transplantation.

Syphilis

Tabak

TARMED

Tetanus

Tissue Engineering

Nachzüchtung von natürlichem Gewebe unter Laborbedingungen.

Toleranz

Die Fähigkeit des Immunsystems, Antigene zu tolerieren und keine Immunreaktion auszulösen.

Tollwut

Toxoplasmose

Transplantationsprogramm

Mit Transplantationsprogramm wird das Spektrum an Organen bezeichnet, die in einem Transplantationszentrum übertragen werden. Wenn beispielsweise in einem Spital Nieren und Lungen transplantiert werden, betreibt das Zentrum zwei Transplantationsprogramme (die Bezeichnung wird international nicht einheitlich verwendet).

Transplantationszentrum

Spitäler mit speziell ausgerüsteten Abteilungen für die Durchführung von Organtransplantationen.

Trichinellose

Trichomoniasis

Tripper

Tuberkulose

Tularämie

Typhus abdominalis

Variolavirus

Varizellen

Vektor

In der Gentechnik ein Element, das genetisches Material in das Erbgut einer Zelle bringen kann (z.B. bestimmte, abgewandelte Viren).

Vektorübertragene Krankheiten

Vorsorgeverfügung

Verfügung hinsichtlich der Regelung finanzieller, persönlicher oder medizinischer Fragen für jene Notfälle, wo der Betreffende dies wegen Krankheit oder Tod nicht mehr selbst tun kann.

Wachstumsfaktor

Körpereigene Substanzen, welche das Zell bzw. das Körperwachstum stimulieren.

Wachstumshormone

Die Übertragung der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit hat in seltenen Fällen durch die Verabreichung von Wachstumshormonen stattgefunden, welche aus Leichengehirnen gewonnen wurden. Kontaminierte Präparate wurden vor allem in Frankreich und England verabreicht. Seit 1986 besteht kein Risiko mehr, da diese Hormonpräparate unterdessen gentechnologisch hergestellt werden.

West-Nil-Virus (WNV)

Widerspruchslösung

Eine Form der Regelung der Spende von Organen, Geweben oder Zellen, die davon ausgeht, dass einer Entnahme explizit widersprochen werden muss.

Wilde oder Spitze Blattern

Windpocken

WNV (West-Nil-Virus)

Xenotransplantation

Die Übertragung von Organen, Geweben oder Zellen über die Artgrenzen hinweg (z.B. vom Schwein auf den Menschen). Die dabei übertragenen Organe, Gewebe und Zellen bezeichnet man als Xenotransplantate oder auch xenogene Transplantate.

Xenozoonose

Krankheiten und Infektionen, welche bei Wirbeltieren vorkommen und bei einer Xenotransplantation auf den Menschen übertragen werden können oder als Folge der Xenotransplantation im Menschen entstehen. Letzteres kann beispielsweise durch die Aktivierung von so genannten Retroviren geschehen. Retroviren sind Viren, welche ihre Erbinformation in das Erbgut des Tieres eingebaut haben, dort inaktiv sind, nach der Xenotransplantation aber aktiviert werden könnten.

Zeckenenzephalitis

Zelldifferenzierung

Der Prozess, bei dem sich eine Stammzelle in eine Körperzelle mit einer bestimmten Funktion verwandelt.

Zika-Virus

Zoonose

Zustimmungslösung

Eine Form der Regelung der Spende von Organen, Geweben oder Zellen, die davon ausgeht, dass einer Entnahme explizit zugestimmt werden muss.

Zwölffingerdarm (Duodenum)

Der erste Abschnitt des Dünndarms, in welchem die Sekrete der Bauchspeicheldrüse und der Gallensaft dem Verdauungsbrei hinzugefügt werden. Dadurch wird die Magensäure neutralisiert und es werden weitere Verdauungsvorgänge eingeleitet. Zudem werden im Zwölffingerdarm vom Körper wasserlösliche Substanzen wie Glucose (Traubenzucker) aufgenommen.

Zyste

Ein- oder mehrkammeriger, durch eine Kapsel abgeschlossener, sackartiger Geschwulst mit dünn- oder dickflüssigem Inhalt.

Zystische Fibrose

Letzte Änderung 17.08.2018

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