Welttag des Hörens

Bern, 3.3.2017 - Hörstörungen gehören zu den am meisten vernachlässigten und unentdeckten Beeinträchtigungen, die zu einer Behinderung führen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) macht jährlich mit dem Welttag des Hörens am 3. März darauf aufmerksam.

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass etwa 5,3 Prozent (360 Millionen) der Weltbevölkerung davon betroffen sind. Gerade jüngere Menschen setzen sich durch zu lauter Nutzung von tragbaren Musikgeräten wie iPods, MP3-Playern und Smartphones dem Risiko einer Schwerhörigkeit aus – etwa 1,1 Milliarden laut WHO.

Damit es gar nicht so weit kommt, gibt es einige wenige Regeln im Umgang mit tragbaren Musikgeräten, die helfen, das Risiko für einen Gehörschaden beim Hören von Musik über Kopfhörer klein zu halten.

Die Aktionen rund um den Erdball stehen dieses Jahr unter dem Motto «Gutes Hören bewahren – Eine sinnvolle Investition» und widmen sich speziell den wirtschaftlichen Folgen eines Hörverlusts. Unbehandelter Hörverlust führt zu hohen wirtschaftlichen Kosten weltweit und beeinträchtigt das tägliche Leben der Betroffenen, denn das Hören nimmt eine zentrale Stellung in unserer Kommunikationsgesellschaft ein.

Folgende Regeln sollten Sie beachten:

  • Stellen Sie die Lautstärkeskala auf 60 % der Maximallautstärke, um unbeschränkt Musik über Kopfhörer zu hören.
  • Reduzieren Sie die Hördauer bei laut eingestellter Musik.
  • Benutzen Sie Geräusch-isolierende Kopfhörer. Jedoch sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie so akustische Warnsignale und den Verkehr nicht hören können.

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Das Konsumverhalten mit tragbaren Musikgeräten hat sich in den letzten Jahren zu einer erheblichen Gefahr für das menschliche Gehör entwickelt. Ein Teil der Benutzer exponiert sich so, dass bleibende Gehörschäden zu erwarten sind.

Letzte Änderung 03.03.2017

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