Suchtmonitoring: ein Viertel der Schweizer Bevölkerung raucht, ein Fünftel trinkt zu viel Alkohol

Bern, 19.10.2017 - Ein Viertel der Bevölkerung raucht, und ein Fünftel weist einen riskanten Alkoholkonsum auf. Das zeigen die neuen Zahlen des Suchtmonitorings für das Jahr 2016. Bei den illegalen Drogen ist Cannabis die am meisten konsumierte Substanz.

Personen, die täglich oder gelegentlich rauchen, machen 25,3 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung ab 15 Jahren aus. Dieser Anteil bleibt stabil: 2015 betrug er 25 Prozent.

In Bezug auf den Alkoholkonsum weisen 21,6 Prozent der Bevölkerung mindestens eine riskante Verhaltensweise auf. Dabei kann es sich um punktuellen oder chronischen Risikokonsum handeln. Auch hier ist der Anteil stabil: 2015 belief er sich auf 21,5 Prozent.

Bei den illegalen Drogen ist Cannabis die am häufigsten konsumierte Substanz in der Schweiz. 2016 haben 7,3 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal in den 12 Monaten vor der Erhebung Cannabis konsumiert. Im gleichen Zeitraum hat weniger als 1 Prozent der Bevölkerung Kokain (0,7 %) oder Heroin (< 0,1 %) konsumiert. Der Konsum weiterer illegaler Substanzen (z. B. Speed) ist ebenfalls selten (unter 1 %).

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Forschung Sucht

Das BAG betreibt Monitoring und Forschung zum Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum sowie zu Verhaltenssüchten wie der Internet- oder Spielsucht. Die Forschung im Bereich Tabak wird vom Tabakpräventionsfonds TPF unterstützt.

Forschungsberichte Sucht

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Letzte Änderung 01.12.2017

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