Online- Suchtberatung: Webportal SafeZone.ch auch auf Französisch

Bern, 12.9.2017 - Die Online-Suchtberatung SafeZone.ch ist neu auch auf Französisch verfügbar. Nach dem Erfolg in der deutschen und italienischen Schweiz können nun auch die französischsprachigen User ihre Fragen zum Thema Sucht und Substanzkonsum an Expertinnen und Experten richten. Diese beraten persönlich und kostenlos online über E-Mail oder einen individuellen Chat. Die Anonymität ist gewährleistet, sodass die User offen über sehr persönliche Probleme sprechen können.

«Ich rauche jedes Wochenende Joints, ist das zu viel?». «Mein Bruder ist Alkoholiker, wie kann ich ihm helfen?». «Ich schaue dauernd Pornos, wie komme ich davon los?». Dies einige Fragen, die auf www.safezone.ch gestellt werden. Die beratenden Fachpersonen sagen, dass die User sehr rasch Vertrauen fassen und sehr persönliche Fragen thematisieren. Das Beratungsteam besteht derzeit aus 41 Fachpersonen von Institutionen aus 18 Kantonen.

SafeZone.ch ist eine Ergänzung zu den bestehenden Beratungsstellen. Das Portal ermöglicht es Menschen, die keine Fachstelle aufzusuchen wagen, sich von einer Fachperson beraten zu lassen und mit ihr ein direktes Gespräch zu führen. Für viele ist die E-Mail-Beratung ein erster Versuch, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Das Online-Portal richtet sich nicht nur an Personen mit Suchtproblemen, sondern auch an die Angehörigen. Viele Fragen kommen von beunruhigten Partnerinnen oder Partnern oder von Eltern, die sich um ihre Kinder Sorgen machen.

Die Fragen drehen sich einerseits um Substanzen wie Alkohol. Cannabis, Kokain, Amphetamine oder Ecstasy, andererseits um Problemverhalten wie Pornokonsum, Geldspiel oder Kaufsucht, die regelmässig zur Sprache kommen.  

Medien

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Weiterführende Informationen

Nationale Strategie Sucht

Suchtpolitik ist ein dynamisches Feld, das sich ständig neuen Herausforderungen stellen muss, etwa veränderten Verhaltensmustern und Konsumtrends.

Monitoring-System Sucht

Das Monitoring-System Sucht begleitet die Umsetzung der Nationalen Strategie Sucht ab 2017 und soll eine evidenzbasierte Kontrolle der Zielerreichung und die weitere strategische Planung der Strategie Sucht ermöglichen.

Letzte Änderung 12.09.2017

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