Gesundheitliche Chancengleichheit: wissenschaftliche Grundlagen (neu)
Auf dieser Webseite finden Sie zentrale Grundlagenberichte, Hintergrundinformationen und Kurzfassungen zum Thema gesundheitliche Chancengleichheit (GCG). Sie sind im Auftrag des BAG entstanden.
Sie möchten sich vertieft mit dem Thema Gesundheitliche Chancengleichheit befassen oder möchten wissen was Gleichheit genau bedeutet und warum das Thema wichtig ist? Hier finden Sie zentrale Grundlagenberichte, Hintergrundinformationen und Kurzfassungen, die Ihnen einen Überblick über das Thema geben.
Grundlagendokumente allgemein
Der Bericht «Gesundheit – für alle? Bericht zu gesundheitlichen Ungleichheiten in der Schweiz» des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) im Auftrag des BAG gibt einen umfassenden Überblick über gesundheitliche Ungleichheiten in der Schweiz. Er umfasst 30 Gesundheitsindikatoren und zeigt, wie sich diese nach sozialen Merkmalen wie Geschlecht, Bildung, Einkommen und Migrationshintergrund unterscheiden.
Neben den sozialen Merkmalen berücksichtigt der Bericht auch besonders verletzliche Gruppen – etwa Sans-Papiers oder wohnungslose Menschen. Der Bericht macht sichtbar, wie vielfältig gesundheitliche Ungleichheiten sind und wo Handlungsbedarf besteht, um die Chancengleichheit im Gesundheitswesen zu fördern.
Ergänzend zum Bericht steht eine Broschüre zur Verfügung, die die wichtigsten Zahlen und Fakten aus dem Bericht anschaulich darstellt.
Hinweis: Der Bericht kann in gedruckter Version hier bezogen werden: Gesundheit – für alle? | OBSAN.
Chancengerechtigkeit in der Gesundheitsversorgung: Der Bericht «Benachteiligungserfahrungen bei der Gesundheitsversorgung in der Schweiz» des Obsan zeigt, wie sozioökonomisch benachteiligte Personen die Qualität der Schweizer Gesundheitsversorgung beurteilen. Als Datengrundlage dient der International Health Policy Survey 2020.
Obsanbericht 08/2023: Benachteiligungserfahrungen bei der Gesundheitsversorgung in der Schweiz
Diese quantitative Studie von Unisanté Lausanne widmet sich der Frage, ob Regionen mit einer höheren sozioökonomischen Benachteiligung auch eine höhere Rate an vermeidbaren Rehospitalisationen haben.
In der Schweiz verzichten Personen mit geringerem Haushaltseinkommen, mit ausländischer Staatsangehörigkeit (bzw. im Ausland Geborene) sowie Personen mit chronischen Erkrankungen (z. B. Adipositas, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen) besonders häufig auf Gesundheitsleistungen. Dieser Verzicht kann sich auch längerfristig negativ auf die Gesundheit auswirken. Der Bericht der HUG untersucht die Trends beim Verzicht auf ärztliche oder zahnärztliche Leistungen in der gesamten Schweizer Bevölkerung anhand mehrerer Quellen mit Schwerpunkt auf demografischen, sozioökonomischen und gesundheitsbedingten Einflussfaktoren.
Bericht und Kurzversion sind ein gemeinsames Produkt von Gesundheitsförderung Schweiz, dem Bundesamt für Gesundheit und der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren. Sie sollen dazu beitragen, dass alle Menschen in der Schweiz dieselben Chancen auf ein gesundes Leben erhalten. Mit theoretischen Erläuterungen, Begriffsklärungen und Praxisempfehlungen fördern sie ein gemeinsames Verständnis der Problemlage und nachhaltige Lösungen.
Zum Grundlagenbericht sind fünf Erklärfilme entstanden. Sie finden die Videos hier auf der Webseite «XX»
Hinweis: Der Bericht und die Kurzversion kann in gedruckter Version kostenlos hier bezogen werden: Webseite des Bundesamtes für Bauten und Logistik
Archiv
Hier finden Sie verschiedene Dokumente, deren Erstellung mehrere Jahre zurückliegt. Sie werden hier in Archivform weiterhin zur Verfügung gestellt.
Berichte pro Kanton