Förderprogramme der Fachkräfteinitiative plus

Am 4. März 2016 hat der Bundesrat zwei Förderprogramme für das Gesundheitswesen gutgeheissen. Damit soll vorhandene Potenzial an Fachpersonen in der Schweiz stärker gefördert und genutzt werden. Die Programme entstanden im Rahmen der Fachkräfteinitiative-plus. 

Förderprogramme im Rahmen der Fachkräfteinitiative-plus

Die beiden Förderprogramme „Interprofessionalität im Gesundheitswesen“ sowie „Weiterentwicklung der Entlastungsangebote für pflegende Angehörige“ sollen helfen, mehr inländische Fachkräfte im Gesundheitswesen zu rekrutieren sowie die Zusammenarbeit zwischen diesen Leistungserbringern besser zu koordinieren. Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil es in der Schweiz in Zukunft immer mehr Menschen geben wird, die Pflege- und Versorgungsleistungen in Anspruch nehmen müssen. Für diese steigende Nachfrage braucht es ein entsprechendes Angebot, damit die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung auch in Zukunft gewährleistet werden kann.

Durch die stärkere Förderung von inländischem Fachpersonal soll ausserdem die Abhängigkeit des Schweizer Gesundheitswesens von Personen, die im Ausland ausgebildet wurden, gemindert werden. Dies ist für die Umsetzung des Artikels 121a der Bundesverfassung wichtig, welcher die Steuerung der Einwanderung vorsieht („Masseneinwanderungsinitiative“).

Die beiden Förderprogramme sind im Rahmen der Fachkräfteinitiative-plus (FKI-plus) entstanden.

Förderprogramm zu Entlastungsangeboten

Ziel des Förderprogramms «Unterstützungs- und Entlastungsangebote für pflegende Angehörige 2017-2020» ist es, die Forschung zu Angeboten für Personen mit pflegebedürftigen, nahestehenden Personen finanziell zu unterstützen sowie Modelle guter Praxis zu analysieren und zu dokumentieren. Die Erkenntnisse sollen dazu führen, dass pflegende Angehörige trotz ihrer Zusatzaufgabe weiterhin erwerbstätig bleiben können.

Förderprogramm zur Interprofessionalität

Ziel des Förderprogramms «Interprofessionalität im Gesundheitswesen 2017-2020» ist es, die Forschung zu interprofessioneller Bildung und Berufsausübung zu stärken sowie Modelle guter Praxis zu analysieren und zu dokumentieren. Durch die Stärkung der Interprofessionalität soll zum einen die Versorgung effizienter gestaltet werden und zum andern die Berufsverweildauer der Fachpersonen erhöht werden.

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Letzte Änderung 31.01.2017

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