Nationale Gesundheitspolitik

Im Schweizer Gesundheitswesen verteilen sich Aufgaben und Verantwortlichkeiten auf Bund, Kantone und Gemeinden. Eine Nationale Gesundheitspolitik ermöglicht es den verschiedenen Akteuren, ihre gesundheitspolitischen Aktivitäten in ausgewählten Bereichen optimal aufeinander abzustimmen und gleichzeitig den Ideenreichtum und das Innovationspotential des Föderalismus zu nutzen. Informieren sie sich hier über die aktuellen Themengebiete.

Dialog Nationale Gesundheitspolitik – ständige Plattform von Bund und Kantonen

Der „Dialog Nationale Gesundheitspolitik“ ist die ständige Plattform von Bund und Kantonen. Sie dient den beiden Partnern dazu, sich über gemeinsame Themen des Gesundheitswesens auszutauschen und koordiniert Projekte zu lancieren.

Gesundheitskompetenz

Das BAG setzt sich für die Stärkung der Gesundheitskompetenz und der Selbstverantwortung der Bevölkerung ein. Studienergebnisse zeigen, dass noch viel Potenzial zur Verbesserung vorhanden ist.

Koordinierte Versorgung

Bei der Behandlung und Pflege von Patientinnen und Patienten mit mehreren oder chronischen Erkrankungen besteht Koordinationsbedarf. An der Konferenz Gesundheit2020 wurde deshalb das Projekt «Koordinierte Versorgung» initiiert.

Aktionsplan pflegende Angehörige

Der Anteil älterer Menschen in unserem Land nimmt zu. Die Pflege und Betreuung kranker Familienmitglieder durch Angehörige wird künftig wichtiger. Der Bundesrat setzt zu diesem Thema verschiedene Massnahmen um.

Gesetzgebungsprojekt: Registrierung von Krebserkrankungen

Das Krebsregistrierungsgesetz verbessert die Datengrundlage für die Bekämpfung von Krebserkrankungen.

Stand der Umsetzung des neuen Verfassungsartikels zur Komplementärmedizin

Arzneimittel der Komplementärmedizin (KAM) sollen einen erleichterten Marktzugang erhalten, KAM soll bereits in der universitären Ausbildung vermittelt und ärztliche KAM-Leistungen von der Grundversicherung definitiv vergütet werden.

Förderprogramme der Fachkräfteinitiative plus

Das vorhandene Potenzial an Fachpersonen in der Schweiz soll stärker gefördert und genutzt werden. Dies ist das Ziel der zwei neuen Förderprogramme im Gesundheitswesen, die am 4. März 2016 vom Bundesrat gutgeheissen worden sind.