Aktivitäten in der Tabakprävention

Viele Aktivitäten im Bereich der Verhaltensprävention werden von Partnern umgesetzt. Der Bund fördert die Koordination und Zusammenarbeit und gibt unter Einbezug der Kantone und der Nichtregierungsorganisationen die bundesweite Tabakpräventionsstrategie vor. 

Neben der Regulierung von Tabakprodukten auf Ebene Bund und Kantone gibt es eine Vielzahl an Aktivitäten und Angeboten, die sich direkt an die betroffene Bevölkerung richtet. Dazu gehört beispielsweise die Tabakpräventionskampagne SmokeFree, die der Bund gemeinsam mit Kantonen und Nichtregierungsorganisationen (NGO) umsetzt. Ein weiteres Beispiel ist das Projekt «cool and clean» das für rauchfreie Sportanlagen sorgt und vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), dem Bundesamt für Sport und Swiss Olympic gemeinsam getragen wird.

Die Mehrzahl der Angebote im Bereich der Verhaltensprävention wird jedoch von Partnern umgesetzt. Viele NGO engagieren sich mit oder ohne Unterstützung öffentlicher Gelder. Stellen in kantonalen Verwaltungen übernehmen Aufgaben in Suchtberatung, Ausstiegshilfe und Öffentlichkeitsarbeit. Auch universitäre Institute mit Schwerpunkten in Sozial- und Präventivmedizin sowie Universitätsspitäler leisten wichtige Beiträge. Der Bund unterstützt die vielfältigen Anstrengungen, indem er unter Einbezug der Kantone und der NGO die bundesweite Tabakpräventionsstrategie vorgibt und Forschungsgrundlagen bereitstellt. Um die Koordination und Zusammenarbeit der Akteure zu fördern, bietet das BAG verschiedene Plattformen an. Die staatlichen Gelder zur Unterstützung von Aktivitäten in der Tabakprävention werden vom Tabakpräventionsfonds vergeben.

Kantonale Organisationen

Um die Koordination der kantonalen Aufgaben in der Tabakprävention kümmern sich folgende Akteure:

  • Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren,
  • Verbände wie die Vereinigung der kantonalen Beauftragten für Gesundheitsförderung in der Schweiz oder die Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte der Schweiz,
  • die Konferenz der kantonalen Beauftragten für Suchtfragen,
  • die Verantwortlichen für kantonale Tabakpräventionsprogramme.

Nichtregierungsorganisationen

Die Dachorganisation der Nichtregierungsorganisationen ist die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (AT Schweiz) mit über 65 Kollektivmitgliedern. Die AT Schweiz wird unter anderem getragen von:

  • nationalen und kantonalen Gesundheitsligen (Krebsliga, Lungenliga),
  • dem Centre d’information et du prévention du tabagisme,
  • der Associazione Svizzera Non-fumatori,
  • der Sucht Schweiz,
  • der Schweizerischen Gesundheitsstiftung Radix,
  • der Schweizerischen Herzstiftung,
  • der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH)
    und den beiden Verbänden der Schweizerischen Krankenversicherer Santésuisse und Curafutura.

Initiativen von Apotheken, kantonal tätigen Ärztegesellschaften und Organisationen wie Züri rauchfrei oder OxyRomandie kommen ergänzend hinzu.

Letzte Änderung 05.04.2017

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten
CH - 3003 Bern

Tel.
+41 58 463 88 24

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