Aktivitäten in der Alkoholprävention

Akteure aus dem Alkoholbereich wie Bundesämter, Kantone und NGO`s setzen sich durch koordinierte Massnahmen für die Alkoholprävention ein und folgen dabei der Vision „Wer alkoholische Getränke trinkt, tut dies ohne sich selber und anderen Schaden zuzufügen“.  

Verschiedene Bundesämter, die Kantone und Nichtregierungsorganisationen, aber auch die Polizei, Schulen und Ärzte setzen sich gemeinsam für die Alkoholprävention in der Schweiz ein.

In zehn verschiedenen Bereichen wie beispielsweise dem Jugendschutz, der Einstellung der Bevölkerung oder der Verminderung der sozialen Folgen durch übermässigen Konsum, wurden konkrete Präventionsaktivitäten partizipativ ausgearbeitet und umgesetzt. Diese Aktivitäten richten sich je nach Thema an Teenager, Personen mit Alkoholproblemen, Fachleute oder Angehörige.

Ausgewählte Aktivitäten in der Alkoholprävention

  • Alkoholpräventionskampagne „Wie viel ist zu viel?“ 2014-2017
    Die aktuelle nationale Alkoholpräventionskampagne ist breit abgestützt und involviert im Rahmen der Dialogwochen über 200 Akteure.
  • KAP-Tagung
    Um den Alkoholproblemen auf nationaler wie kantonaler Ebene vernetzt entgegenzutreten, finden jährliche eine KAP-Tagung sowie drei KAP plus Veranstaltungen statt. 
  • Erfolgsfaktoren
    Das Instrument Erfolgsfaktoren unterstützt die kantonalen Verwaltungen bei der Überprüfung und Weiterentwicklung ihrer Alkoholpolitik.  
  • Forschung und Monitoring
    Verschiedene, mit Partnern lancierte Studien, sowie das jährlich durchgeführte Suchtmonitoring konnten die Datenlange im Alkoholbereich massgeblich verbessern. Die Daten liefern wichtige Informationen für die Akteure im Feld.
  • Finanzierung von Alkoholpräventionsprojekten
    Für Alkoholpräventionsprojekte, welche mit den NPA Zielen im Einklang stehen, kann ein Gesuch um Finanzierung eingereicht werden. Ein Expertengremium prüft diese jährlich. Dank dieses Verfahrens wird ein systematischer, kohärenter und transparenter Einsatz von Ressourcen für Projekte der Alkoholprävention möglich.

Weiterführende Themen

Alkoholpräventionsgesuche

Der Bund kann Alkoholpräventionsprojekte aufgrund Art.43a AlkG unterstützen. Eine zentrale Stelle sichert die Kohärenz. Ein Expertengremium prüft die eingereichten Gesuche auf Relevanz und den zu erwartenden Präventionseffekt.

Letzte Änderung 10.08.2017

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Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten
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