Diagnostische Strahlenexposition in der Medizin

Seit den 50er-Jahren erhebt man in der Schweiz regelmässig Daten zur Bestimmung der Dosis, die durch die Exposition bei radiologischen Untersuchungen entsteht. Seit 1998 arbeiten das BAG und das Institut de Radiophysique (IRA) des CHUV dafür eng zusammen.

Alle zehn Jahre erfolgen gesamtschweizerische Umfragen zur Frequenzbestimmung von radiologischen Untersuchungen. Diese gross angelegten Erhebungen werden durch kleinere Zwischenumfragen alle fünf Jahre ergänzt. Die erhobene Anzahl radiologischer Untersuchungen wird mit der durchschnittlichen Strahlenbelastung der entsprechenden Untersuchungsart kombiniert, um die Kollektivdosis der medizinischen Strahlenexposition für die Schweizer Bevölkerung zu erhalten.

Des Weiteren dienen die erhaltenen Dosen und Frequenzen dazu, dem United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Emissions (UNSCEAR) Informationen zu wissenschaftlichen Zwecken und zu deren Umfragen zu liefern. 

Letzte Änderung 09.01.2017

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