Wie Radon ins Haus gelangt

Vom Boden her tritt Radon in Häuser ein, was zu einer Innenluftbelastung führen kann.

Kamineffekt:

Roter Schleier vor Häusern

Hauptverantwortlich für den Transport des Radons aus dem Boden ins Hausinnere ist der  „Kamineffekt“: Warme Luft, die im Haus aufsteigt, bewirkt im Keller und den untersten Stockwerken einen kaum spürbaren Unterdruck; dadurch entsteht eine Sogwirkung. Diese Sogwirkung kann durch Ventilatoren oder Cheminées verstärkt werden.

In der kalten Jahreszeit nimmt die Sogwirkung im Keller zu, da die Heizung eingeschaltet ist.

Undichte Gebäudehülle:

Ob das Radongas ins Haus eindringen kann, hängt in erster Linie davon ab, wie dicht das Haus im Kontakt gegenüber dem Untergrund ist.

Beispiele von undichten Stellen in der Gebäudehülle:

  • Risse und Fugen in Wänden und Böden
  • Öffnungen für die Durchführung von Kabeln und Rohren
  • Kellerböden aus Erde oder Kies

Letzte Änderung 07.01.2018

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