Dialogbericht psychische Gesundheit

Das Bundesamt für Gesundheit, die GDK und die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz wollen zusammen mit weiteren Akteuren die Psychische Gesundheit der Bevölkerung weiter stärken. Gemeinsam legten sie die Stossrichtungen und Handlungsfelder fest.  

Auftrag

Der vorliegende Bericht basiert auf zwei Aufträgen: Der erste Auftrag folgt aus der bundesrätlichen Strategie «Gesundheit2020» und wird auch vom Dialog Nationale Gesundheitspolitik (NGP) getragen. Der zweite Auftrag folgt aus dem Postulat 13.3370 der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats «Beabsichtigte Massnahmen zur psychischen Gesundheit in der Schweiz».

Angesichts der Zunahme chronischer, nichtübertragbarer Krankheiten hat sich der Bundesrat in seiner Strategie «Gesundheit2020» für die Stärkung und die verbesserte Koordination der verschiedenen Aktivitäten in den Bereichen Gesundheitsförderung, Prävention und Früherkennung ausgesprochen. Es sollen neben Massnahmen gegen nichtübertragbare Krankheiten (Suchterkrankungen eingeschlossen), auch Massnahmen im Bereich der psychischen Gesundheit entwickelt werden. Konkret soll die psychische Gesundheit gefördert und die Vorbeugung und Früherkennung psychischer Erkrankungen verbessert werden. Dadurch soll die Anzahl der Erkrankungen reduziert werden. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Ziel, dass psychische Erkrankungen nicht dazu führen Menschen vom Arbeitsprozess auszuschliessen.

Der Bericht

2014 erarbeiteten das Bundesamt für Gesundheit (BAG), die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) und die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz gemeinsam mit weiteren Akteuren den Bericht „Psychische Gesundheit in der Schweiz. Bestandsaufnahme und Handlungsfelder". Der Bericht wurde am 29. Mai 2015 durch den Dialog Nationale Gesundheitspolitik verabschiedet und im Anschluss veröffentlicht.

Der Bericht stellt den Ist-Zustand auf nationaler, regionaler und kantonaler Ebene dar. Zudem zeigt er den zukünftigen Bedarf an Koordination, strukturellen Anpassungen, Monitoring- und Evaluationsmassnahmen und Projekten im Bereich «Psychische Gesundheit» auf.


Weiterführende Themen

Postulatsbericht Massnahmen psychische Gesundheit

Am 16. November 2016 hat der Bundesrat den Bericht «Beabsich-tigte Massnahmen psychische Gesundheit in der Schweiz» in Erfül-lung des Postulats 13.3370 der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats verabschiedet.

Letzte Änderung 02.12.2016

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