Human biomonitoring (HBM)

Human Biomonitoring

Methode zur Erfassung der Chemikalienbelastung im menschlichen Körper

In unserem Alltag sind wir in ständigem Kontakt mit einer Vielfalt an Chemikalien. Ob und in welcher Menge diese in unseren Körper gelangen, kann mit einem human biomonitoring bestimmt werden. Dabei werden die Konzentrationen von Chemikalien in Körperflüssigkeiten oder menschlichen Geweben gemessen. Beispielsweise kann die Bleibelastung bei einer Einzelperson oder Bevölkerungsgruppe im Blut bestimmt werden. Erkenntnisse aus der Toxikologie und der Epidemiologie können Aussagen über mögliche, gesundheitliche Folgen einer Belastung zulassen.

Was ist human biomonitoring (HBM)?

Mit einem sogenannten human biomonitoring kann überprüft werden, ob und in welchem Umfang die Bevölkerung gegenüber Schadstoffen belastet ist. Dies ist wichtig, um allenfalls Massnahmen im Gesundheitsbereich zu treffen.

Human biomonitoring Projekte in der Schweiz…

In der Schweiz gibt es bislang keine repräsentativen Daten zur Belastung der Bevölkerung gegenüber Chemikalien. Aus diesem Grund werden zurzeit der Nutzen und die Grenzen einer nationalen Belastungsanalyse abgeklärt.

…und im Ausland

Viele Länder haben seit längerem HBM Programme initiiert, um einen Überblick über die Belastung der Bevölkerung mit Chemikalien zu bekommen. Erst kürzlich wurden multidisziplinäre Studien eingeführt, die HBM Daten mit Gesundheitsdaten verbinden.

Human biomonitoring Harmonisierung in Europa

DEMOCOPHES ist die erste europaweit koordinierte Studie im Bereich human biomonitoring. Diese hat gleichzeitig in der Schweiz und 16 Ländern Europas stattgefunden mit dem Ziel, international vergleichbare Daten der Chemikalienbelastung zu erhalten.

Letzte Änderung 29.05.2017

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