Rechtsetzungsprojekte in der Transplantationsmedizin

Hier finden Sie Rechtsetzungsprojekte im Bereich der Transplantationsmedizin. Am 15. November 2017 sind verschiedene Änderungen des Transplantationsgesetzes und der Verordnungen in Kraft getreten. Zurzeit führt der Bundesrat eine Vernehmlassung zur Genehmigung und Umsetzung der Organhandelskonvention durch.

Konvention des Europarates gegen den Organhandel

Die Schweiz hat das internationale Übereinkommen des Europarats gegen den Handel mit menschlichen Organen Ende 2016 unterzeichnet. Damit das Übereinkommen ratifiziert werden kann, braucht es eine Anpassung des Transplantationsgesetzes. Der Bundesrat führt eine Vernehmlassung durch, die bis zum 8. März 2018 dauert. Weitere Angaben dazu finden Sie unter:

Revidiertes Transplantationsgesetz per 15.11.2017 in Kraft gesetzt

Das Parlament hat am 19.6.2015 eine revidierte Fassung des Transplantationsgesetzes verabschiedet. Am 1. Mai 2016 erfolgte eine Teilinkraftsetzung. Die weiteren Änderungen des Gesetzes sind am 15.11.2017 in Kraft getreten. Nachfolgend finden Sie Angaben zu den Änderungen:







Gesetze

Angaben zur aktuell gültigen Gesetzgebung finden Sie auf der folgenden Seite: 

Gesetzgebung Transplantationsmedizin

Das Transplantationsgesetz schafft die rechtlichen Grundlagen für die Transplantationsmedizin in der Schweiz. Es basiert auf dem Verfassungsartikel 119a und wird ergänzt durch sechs Ausführungsverordnungen.

Medien

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Zur externen NSB Seite

Gutachten, Studien, Berichte


Gutachten zur Definition des Todes


Haftung bei Transplantationen


Gerechtigkeit bei der Zuteilung von Organen (Organallokation)


Vorbereitende medizinische Massnahmen


Organzuteilung an Grenzgängerinnen und Grenzgänger

2011 wurde ein Rechtsgutachten erstellt über die Zuteilung von Organen an Personen ohne Wohnsitz in der Schweiz unter Berücksichtigung des Personenfreizügigkeitsabkommens. Zum Gutachten liegen mehrere Dokumente vor: Das Gutachten (französisch), Ergänzende Fragestellungen (französisch) und die deutsche Übersetzung der Schlussfolgerungen aus dem Gutachten.


Erolgsfaktoren des «Spanischen Modells»

Weil Spanien weltweit die höchste Spenderate hat, wurde im Jahr 2011 das «Spanische Modell» im Bereich der Organspende und Transplantation untersucht. Die Studie prüft, welche Elemente auf die Schweiz übertragbar sind.


Situation der Organtransplantationen in der Schweiz

Im Februar 2013 veröffentlichte der Bundesrat einen Bericht zur Situation der Organtransplantationen in der Schweiz. Mit dem Bericht erfüllt der Bundesrat die drei Postulate Gutzwiller (10.3703), Amherd (10.3701) und Favre (10.3711), die als Kernanliegen die Prüfung verschiedener Massnahmen zur Steigerung der Spenderate fordern.

Bericht in Erfüllung der Postulate Gutzwiller (10.3703), Amherd (10.3701) und Favre (10.3711) (PDF, 4 MB, 08.03.2013)Prüfung von Massnahmen zur Erhöhung der Anzahl verfügbarer Organe zu Transplantationszwecken in der Schweiz

SwissPOD-Studienbericht (PDF, 2 MB, 14.01.2013)Unterschiedliche Organspenderaten in der Schweiz: Eine prospektive Kohortenstudie zu potenziellen Spendern (SwissPOD)


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Letzte Änderung 19.12.2017

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Abteilung Biomedizin
Sektion Transplantation und Fortpflanzungsmedizin
CH - 3003 Bern

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