Volksabstimmung 2015

Am 14. Juni 2015 fand die Volksabstimmung über die Änderung von Art. 119 der Bundesverfassung betreffend das Fortpflanzungsmedizingesetz statt. Volk und Stände haben die Änderung des Verfassungsartikels deutlich angenommen. 


Abstimmungsdossier

Bundesrat und Parlament möchten die genetische Untersuchung von menschlichen Embryonen, die bei einer künstlichen Befruchtung entstanden sind, in einem klar begrenzten Rahmen zulassen. Dadurch sollen Paare, die Träger einer schweren Erbkrankheit sind, Kinder bekommen können, die von dieser Krankheit nicht betroffen sind. Zudem sollen Paare, die auf natürlichem Weg keine Kinder zeugen können, so eine bessere Chance erhalten, ein eigenes Kind zu bekommen. Um die Präimplantationsdiagnostik erfolgversprechend durchführen zu können, muss zunächst die Verfassung angepasst werden. Die Abstimmung darüber findet am 14. Juni statt. Die Zulassung der PID erfolgt erst später auf Gesetzesstufe.

Dokumente


Faktenblätter zu Begrifflichkeiten und häufig gestellten Fragen bezüglich der
Änderungen in der Bundesverfassung

Faktenblatt IVF, PID, Aneuploidie-Screening (PDF, 25 kB, 22.03.2015)Was ist Präimplantationsdiagnostik (PID) und wie ist sie heute geregelt?

Faktenblatt Verfassungsänderung (PDF, 144 kB, 22.03.2015)Änderung der Bundesverfassung (Abstimmung vom 14.6.2015)

Faktenblatt Anpassungen Fortpflanzungsmedinzingesetz (PDF, 79 kB, 26.01.2017)Vorgesehene Änderungen des Fortpflanzungsmedizingesetzes (FMedG)

Links





Gesetze

Gesetzgebung Fortpflanzungsmedizin

Das Fortpflanzungsmedizingesetz legt fest, unter welchen Voraussetzungen die Verfahren der medizinisch unterstützten Fortpflanzung beim Menschen angewendet werden dürfen.

Weiterführende Themen

Rechtsetzungsarbeiten zur Fortpflanzungsmedizin

Das Bundesamt für Gesundheit ist verantwortlich für die Rechtsetzungsarbeiten mit Bezug zur Fortpflanzungsmedizin.

Revision der Verordnung zum Fortpflanzungsmedizingesetz

Revision der Fortpflanzungsmedizinverordnung FMedV: fakultative Vernehmlassung bis 9. Januar 2017.

Parlamentarische Vorstösse

Seit das Fortpflanzungsmedizingesetz 2001 in Kraft getreten ist, wurden dazu über 30 parlamentarische Vorstösse eingereicht. Etwa 1/3 davon bezieht sich auf Fragen rund um die Präimplantationsdiagnostik (PID).

Volksabstimmung 2016

Am 5. Juni 2016 fand die Volksabstimmung über die Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes statt. Volk und Stände haben die Gesetzesänderungen deutlich angenommen.

Fortpflanzungsmedizin

In der Schweiz werden in ca. 30 Zentren fortpflanzungsmedizinische Behandlungen angeboten. Die Rahmenbedingungen sind im Fortpflanzungsmedizingesetz geregelt.

Letzte Änderung 07.08.2018

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Abteilung Biomedizin
Sektion Transplantation und Fortpflanzungsmedizin
Schwarzenburgstrasse 157
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