Biomedizinische Forschung und Technologie

Weltweit gehören biomedizinische Forschung und Technologie zu den Treibern des Wirtschaftswachstums und tragen massgeblich zu einer qualitativ hochstehenden Gesundheitsversorgung bei. Die Schweiz belegt in diesen Bereichen international einen Spitzenplatz. Damit das so bleibt, sorgt der Bundesrat für optimale Rahmenbedingungen.

Die biomedizinische Forschung und Technologie spielen eine bedeutende Rolle für das Gesundheitswesen und die Wirtschaft der Schweiz. Dass unser Land im biomedizinischen Bereich weltweit einen Spitzenplatz belegt, ist auf das erfolgreiche Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Faktoren zurückzuführen. So spielen beispielsweise bildungs- und forschungspolitische Aspekte, rechtliche Rahmenbedingungen (z.B. für die Humanforschung), Regulierungen hinsichtlich Marktzutritt und Marktüberwachung, die Vergütung durch die Sozialversicherung sowie Vorgaben zum Schutz des geistigen Eigentums eine wichtige Rolle. Grundlage für die Schweiz als erfolgreicher Wirtschafts-, Wissenschafts- und Innovationsstandort sind zudem wirtschaftliche Effizienz, politische Stabilität, ein attraktives Steuersystem, flexibles Arbeitsrecht sowie eine hohe Lebensqualität.

Nur eine sorgfältige Koordination und Weiterentwicklung aller relevanten Komponenten und Faktoren kann zur Folge haben, dass die Schweiz in Biomedizin und -technologie im internationalen Vergleich weiter Spitzenreiterin bleibt.

Rolle des Bundes

Aufgabe des Bundes ist es, möglichst gute Rahmenbedingungen für die Biomedizinische Forschung und Technologie zu erhalten und weiter zu schaffen und gleichzeitig der Schweizer Bevölkerung den physischen und bezahlbaren Zugang zu den Errungenschaften und neuen Produkten der Biomedizin zu gewährleisten. Das BAG spielt dabei eine zentrale Rolle: es ist für die rechtlichen Rahmenbedingungen (z.B. im Bereich der Humanforschung, Heilmittel, Krebsregister, ePatientendossier) zuständig und hat den Auftrag, dafür zu sorgen, dass das Gesundheitssystem qualitativ hochstehend, leistungsfähig und bezahlbar bleibt.

Im Bereich der biomedizinischen Forschungs- und Standortförderung sind neben dem BAG auch andere Einheiten verschiedener Departemente aktiv, wie z.B.:

  • Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF ist das Kompetenzzentrum des Bundes für national und international ausgerichtete Fragen der Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik.
  • Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO des WBF betreibt branchenunabhängige Standortpromotion und fördert damit die Ansiedlung ausländischer Unternehmen in der Schweiz.
  • Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic gewährleistet, dass nur qualitativ hochstehende, sichere und wirksame Heilmittel in der Schweiz in Verkehr gebracht werden.
  • Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum IGE ist das Kompetenzzentrum des Bundes für alle Fragen zu Patent- und Markenschutz, Herkunftsangaben, Designschutz und Urheberrecht.

Ein Masterplan zur gezielten und nachhaltigen Förderung

In den kommenden Jahren dürfte sich der internationale Wettbewerb im Bereich der biomedizinischen Forschung und Technologie weiter verschärfen. Damit die Schweiz auch in Zukunft international konkurrenzfähig bleibt, legte der Bundesrat 2013 im Auftrag des Parlaments Massnahmen zur Stärkung der Biomedizinischen Forschung und Technologie vor. Dieser Masterplan umfasst mehr als 20 Massnahmen in den Handlungsfeldern Förderung von Forschung und Innovation, Marktzutritt und Vergütungssystem, Seltene Krankheiten sowie Geistiges Eigentum. Für die Koordination des Masterplans ist die Abteilung Biomedizin des BAG zuständig.

Letzte Änderung 06.08.2018

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