Aus der Praxis

Aus der Praxis

Januar 2021 – Dieses Jahr stellen wir Projekte vor, welche die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen fördern und zur Prävention von nichtübertragbaren Krankheiten und Suchtproblemen beitragen.

WHO: #HealthyAtHome

Aufgrund der aktuellen Pandemie bleiben weltweit viele Menschen zu Hause, treiben weniger Sport und sitzen mehr als normalerweise. Mit der Kampage #HealthyAtHome will die WHO Menschen motivieren, sich trotz allem zu bewegen. Weiter gibt die WHO im Rahmen der Kampagne Tipps zur Ernährung, zur Tabakentwöhnung oder zur Förderung der psychischen Gesundheit.

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Neue Sammlung von Projekten für Kinder und Jugendliche

Die Schweizerische Gesundheitsstiftung Radix präsentiert mit der neuen Website www.pgfwirkt.ch eine Übersicht von wirksamen Massnahmen in der Gesundheitsförderung und Prävention. Die vorgestellten Massnahmen richten sich primär an Kinder und Jugendliche. www.pgfwirkt.ch ist vom BAG mitfinanziert und wendet sich an Gemeinden, Fachstellen und andere Interessierte.

www.pgfwirkt.ch


Zu jung für Rheuma? Die Rheumaliga klärt auf

Mit der Kampagne «Ich und mein Rheuma» rüttelt die Rheumaliga Schweiz an gängigen Vorurteilen gegenüber Menschen mit Rheuma. Denn Rheuma ist eine oftmals schwerwiegende chronische Krankheit, die Menschen allen Alters treffen kann. «Ich bin jung und habe Rheuma. Das passt nicht ins Schema vieler Menschen», so bringt es eine der Protagonistinnen der Rheumaliga-Kampagne auf den Punkt.

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Tabakfreie Investitionen

Die Lungenliga Schweiz ist mit der weltweit tätigen Organisation Tobacco Free Portfolios (TFP) eine dreijährige Partnerschaft eingegangen. Gemeinsam wollen sie Finanzunternehmen davon überzeugen, nicht mehr in die Tabakindustrie zu investieren. Claudia Künzli, Leiterin Gesundheitsförderung und Prävention bei der Lungenliga Schweiz, erklärt die Initiative und zeigt auf, wie Sie aktiv werden können:

Wie funktioniert das "Tobacco Free Finance Pledge"?

Foto von Claudia Künzli
Claudia Künzli

Finanzinstitute unterzeichnen das «Pledge» und verpflichten sich damit, nicht (mehr) in Organisationen zu investieren, die (alternative) Tabak- und Nikotinprodukte herstellen. Diese Verpflichtung entspricht den Vorgaben zur nachhaltigen Entwicklung, wie sie z.B. die Schweizerische Stiftung für nachhaltige Entwicklung Ethos oder Swiss Sustainable Finance festhalten (weitere Informationen unten).

Welche Erfolge verzeichnen Sie in der Schweiz?

Seit der Zusammenarbeit mit Tobacco Free Finance Anfang 2020 haben wir zwei Pensionskassen davon überzeugt, das Pledge zu unterzeichnen. Damit wurden die tabakfreien Investitionen auf weltweit 11'000'000 Milliarden Dollar erhöht. Bis jetzt haben sich weltweit 140 Finanzdienstleister in 26 Ländern für ein tabakfreies Portfolio entschieden. Darunter sind auch in der Schweiz ansässige internationale Organisationen wie beispielsweise die AXA.

Was kann jede und jeder Einzelne von uns tun, um das Vorhaben voranzutreiben?

Zum einen kann jede und jeder Einzelne bei der eigenen Bank, Versicherung oder Pensionskasse prüfen, ob diese die anvertrauten Gelder tabakfrei investieren. Ist dies nicht der Fall, steht es jeder Person frei, die Bank oder die Versicherung zu wechseln. Bei Pensionskassen kann via ArbeitgeberIn Druck erzeugt werden.

Für uns ist es zudem hilfreich, wenn wir Zugang zu Schlüsselpersonen von namhaften Finanzinstitutionen erhalten (z.B. CEO oder CIO). Persönliche Kontakte erhöhen die Chancen auf die Unterzeichnung des Pledges. Und damit verzichten mehr Unternehmen darauf, in eine Industrie zu investieren, die sowohl die Gesundheit der Bevölkerung als auch die Umwelt nachhaltig schädigt. Solche Informationen sind also jederzeit willkommen. Gerne können Sie sich bei mir melden (Tel.: 031 378 20 57, Mail: c.kuenzli@lung.ch), auch wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen.

Weitere Informationen:

-          Pledge

-          Schweizerische Stiftung für nachhaltige Entwicklung Ethos

-          Swiss Sustainable Finance

-          Video der Lungenliga

-          Tobacco free portfolios


Kampagne «Mein Kind hat Krebs»

Der Dachverband Kinderkrebs Schweiz setzt sich zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen dafür ein, die Situation krebskranker Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien landesweit zu verbessern. Mit seiner neuesten Sensibilisierungskampagne macht Kinderkrebs Schweiz auf die grosse Belastung aufmerksam, welche die Diagnose Krebs bei einem Kind mit sich bringt. Neben organisatorischen und psychischen Herausforderungen fallen für Familien auch finanzielle Ausgaben an, die sie in existenzielle Not bringen können.

Weitere Informationen zur Kampagne «Mein Kind hat Krebs»


Machen Sie Ihr Projekt bekannt!

In diesem Jahr stehen bei uns Kinder und Jugendliche im Fokus. Kennen Sie gute, innovative Projekte der Gesundheitsförderung und Prävention, die sich an Kinder und Jugendliche richten? Gerne stellen wir diese in einem der nächsten Newsletter vor.

Mail an praeventionsstrategien@bag.admin.ch

Letzte Änderung 28.01.2021

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 463 88 24
E-Mail

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https://www.bag.admin.ch/content/bag/de/home/strategie-und-politik/nationale-gesundheitsstrategien/strategie-nicht-uebertragbare-krankheiten/newsletter-ncd/einzelberichte/praxis-newsletter-14-2021.html