Nachbarschaftshilfe Zürich

Die vierzehn Nachbarschaftshilfen der Stadt Zürich fördern die unkomplizierte Hilfe von Nachbarn zu Nachbarn. Die Unterstützung betreuungs- und pflegebedürftiger Personen durch Freiwillige trägt wesentlich zur Entlastung pflegender Angehöriger bei. 

Das Wichtigste zur Entlastung betreuender Angehöriger

Rund 70 bis 80 Prozent der Klientinnen und Klienten der Nachbarschaftshilfen sind Personen im hohen Seniorenalter (80 plus). Sie wünschen sich diverse Unterstützungen im Alltag, beispielsweise eine Begleitung beim Einkauf, auf dem Spaziergang oder zu Terminen. Immer häufiger werden Anfragen von pflegenden Angehörigen, die Entlastung bei der Begleitung ihrer betagten Angehörigen suchen. Ebenfalls erhöht haben sich die Anfragen im Zusammenhang mit Patientinnen und Patienten mit Demenz.

Die nach Quartieren organisierten Nachbarschaftshilfen schlossen sich 2003 zu einer Interessengemeinschaft zusammen und gründeten 2005 den Förderverein Nachbarschaftshilfe (FNBH). Dieser unterstützt die Nachbarschaftshilfen bei der Leistungserbringung und betreibt Öffentlichkeitsarbeit. Er will den Begriff der Nachbarschaft mit Inhalten füllen und die Bevölkerung für den Nutzen einer echt gelebten Nachbarschaft sensibilisieren.

Steckbrief

Logo Nachbarschaft Zürich

Art der Massnahme

  • Bedarfsklärung
  • Hilfs- und Entlastungsdienste
  • Sensibilisierung & Öffentlichkeitsarbeit
  • Schulung & Wissensvermittlung

Alter betreute Person

  • Alle Altersgruppen

Interventionsbereich

  • Allgemeine Öffentlichkeit
  • Stadt, Gemeinde & Quartier
  • Privatbereich

Region

  • Zürich

Sprachen

  • Deutsch

Laufzeit

  • Der Förderverein wurde 2005 gegründet, die erste Nachbarschaftshilfe in der Stadt Zürich (Altstetten) bereits 1987.

Stand

  • Regulärer Betrieb

Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Gesundheitsstrategien
Sektion Nationale Gesundheitspolitik
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 469 79 76
E-Mail

Letzte Änderung 07.06.2018

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