Besserer Schutz vor gefährlicher Strahlung

Bern, 27.2.2019 - Betreiber von Solarien müssen sicherstellen, dass Minderjährige keinen Zutritt haben. Dies hat der Bundesrat entschieden und die entsprechende Verordnung verabschiedet. Verbessert wird auch der Gesundheitsschutz bei kosmetischen Laserbehandlungen und beim Einsatz von Laserpointern.

Symbolbild

Mit der neuen Verordnung nimmt der Bundesrat die Solariumbetreiber in die Pflicht, ihre Solarien so einzurichten, dass Minderjährige keinen Zutritt haben. Nichtionisierende Strahlung wird unter anderem durch Bräunungsgeräte in Solarien und durch Lasergeräte erzeugt. Werden solche Geräte nicht korrekt eingesetzt, kann die Strahlung die Gesundheit schädigen.

Gewisse kosmetische Behandlungen mit starken Blitzlampen und Lasern dürfen künftig ohne ärztliche Überwachung durchgeführt werden. Dies betrifft Behandlungen wie etwa die Haarentfernung mit Lasern oder Blitzlampen. Voraussetzung ist, dass die Anbieterinnen und Anbieter den Nachweis erbringen, dass sie die Geräte sachkundig einsetzen können.

Viele Laserpointer stellen eine Gefahr für die Augen und die Haut dar. Künftig dürfen in der Schweiz nur noch schwache Laserpointer der Klasse 1 verwendet werden.

 

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Weiterführende Informationen

Verordnung zum NISSG (V-NISSG)

Der Bundesrat will die Bevölkerung besser vor gefährlicher Strahlung schützen.

Letzte Änderung 27.02.2019

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