Prämienausgleich 2017

Bern, 16.2.2017 - In der Vergangenheit haben Versicherte in einigen Kantonen zu hohe, in anderen Kantonen zu tiefe Krankenkassenprämien bezahlt. Wo die Prämien zu hoch waren, erhalten die Versicherten dieses Jahr Rückerstattungen von insgesamt rund 360 Millionen Franken.

Dritte und letzte Rückerstattung

Zwischen 1996 und 2013 sind in den Kantonen Ungleichgewichte zwischen den Prämien der obligatorischen Krankenpflegversicherung (OKP, Grundversicherung) und den Kosten für medizinische Leistungen entstanden. Dieses Ungleichgewicht wird zwischen 2015 und 2017 teilweise ausgeglichen. Die Versicherten in den Kantonen, in denen die Prämien zu hoch waren (ZH, ZG, FR, AI, GR, TG, TI, VD, GE), erhalten zum dritten und letzten Mal Rückerstattungen. Diese fallen unterschiedlich hoch aus. Die Krankenversicherer ziehen die Beträge von der Juniprämie ab oder zahlen sie separat an die Versicherten. Damit ist die Korrektur der Prämien abgeschlossen.

2017 kein Prämienzuschlag mehr

Die Versicherten in elf Kantonen, in denen zu tiefe Prämien bezahlt worden waren, mussten 2015 und 2016 einen Prämienzuschlag bezahlen. Betroffen waren die Kantone BE, LU, UR, OW, NW, GL, SO, BL, SH, AR und JU. Die Versicherten in den Kantonen SG und VS mussten nur 2015 einen Zuschlag bezahlen. Der Prämienzuschlag wurde vom Bundesamt für Gesundheit festgelegt und war von Kanton zu Kanton unterschiedlich. 2017 wird kein Prämienzuschlag mehr erhoben, da der von den Versicherten zu leistende Betrag bereits erreicht wurde.

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Weiterführende Themen

Prämienkorrektur (2015 bis 2017)

Zwischen 1996 und 2013 wurden in einigen Kantonen zu viel Prämien bezahlt, in anderen zu wenig. Die entstandenen Ungleichgewichte werden von 2015 bis 2017 teilweise ausgeglichen. Es werden 800 Millionen Franken ausbezahlt.

Letzte Änderung 15.02.2017

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