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Solarium


Solarium ist nicht gleich Sonne

Die Zusammensetzung der Solarium-strahlung unterscheidet sich stark von der Sonnenstrahlung. Die Strahlung der Sonne ist im UV-Bereich deutlich ausgeglichener und schwächer als die Strahlung im Solarium. Am grössten sind die Unterschiede in UV-A-Bereich (Wellenlängen grösser als 320 nm). Daher sind die Auswirkungen von Solarium und Sonne verschieden.

Solarien sind krebserregend

Die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Solarien in die höchste Kategorie der Krebsrisiken eingestuft. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Erkenntnis, dass nicht nur die UV-B-Strahlung, sondern auch die UV-A-Strahlung krebserregend ist.

Deutlich erhöhtes Hautkrebsrisiko durch Solariumnutzung

 


Der übermässige UV-A-Anteil macht das Solarium krebswirksamer als die Sonne.
Wissenschaftlilche Studien zeigen, dass Personen, die Solarien nutzen fast doppelt so häufig an Hautkrebs erkranken wie Personen, die sich nie unter die künstliche Sonne legen.

Solarien lassen die Haut schneller altern und hinterlassen tiefe Hautfalten

 


Die UV-A-Strahlung dringt tief in die Haut ein und zerstört das elastische Gewebe. Dies führt zu vorzeitiger Hautalterung. Die Haut wird lederig und bildet tiefe Falten und Furchen.

Solariumbräune schützt nicht vor Sonnenstrahlung

 


Die im Solarium erzeugte Bräunung ist deutlich heller als die natürliche Bräunung. Sie trägt nichts zum Schutz der Haut vor Sonnenstrahlung bei.

Solarien sind schlechte Vitamin-D-Erzeuger

 


Das lebensnotwendige Vitamin D wird in der Haut ausschliesslich mit Hilfe von UV-B-Strahlung gebildet. Im Solarium liegt aber nur ein Prozent der Strahlung als UV B vor. Solarien eignen sich deshalb nicht, um Vitamin D zu erzeugen.


Fachkontakt: uv-index@bag.admin.ch
Zuletzt aktualisiert am: 08.04.2011

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Typ: PDF

Broschüre
27.02.2006 | 323 kb | PDF
Typ: PDF

Faltblatt
16.11.2010 | 27 kb | PDF


http://www.bag.admin.ch/uv_strahlung/11780/index.html?lang=de