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Durch das BAG unterstützte Forschungsprojekte im Bereich EMF

Studienarten


Experimentelle Humanstudien

Auswirkungen von Energiesparlampen auf die Circadianrhythmik von Menschen
Das vorliegende Projekt untersucht, ob und in welchem Ausmass die blauen Lichtanteile von konventionellen Glühlampen sowie Energiesparlampen physiologische Prozesse im Menschen beeinflussen.
Projektdauer: 2009 - 2013
Durchführung: Prof. Dr. Christian Cajochen, Universitärische psychiatrische Kliniken Basel

BAG: Projektbeschreibung
Energiesparlampen

Einfluss von UMTS Radiofrequenz Feldern auf das Wohlbefinden und kognitive Funktionen bei elektrosensiblen und nicht-elektrosensiblen Personen
Der Einfluss von UMTS-Strahlung auf das subjektive Wohlbefinden und die kognitiven Funktionen von zwei Personengruppen mit und ohne subjektive Beschwerden wegen EMF werden untersucht. Die Studie untersucht unter anderem, ob sich die positiven Resultate einer holländischen Studie (TNO-Studie) wiederholen lassen.
Projektdauer: 2004 - 2005
Durchführung: PD Dr. P. Achermann, Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universität Zürich.
Effekte von elektromagnetischer Hochfrequenzstrahlung auf den zerebralen Blutfluss und das zerebrale Blutvolumen gemessen mit Nahinfrarotspektroskopie (NIRS)
Aus früheren Studien ist bekannt, dass Hochfrequenzstrahlung einen Einfluss auf den Blutfluss im Gehirn haben kann. Mit NIRS können Änderungen im Gehirnblutfluss schnell und mit hoher zeitlicher Auflösung gemessen werden. In einer Studie an Probanden soll der Effekt von HF-Strahlung mit verschiedener Intensität ermittelt werden. 
Projektdauer: 2003 - 2005
Durchführung: PD Dr. Martin Wolf, Forschungsgruppe für Biomedizinische Optik, Universitätsspital Zürich, in Zusammenarbeit mit der IT'IS Foundation

Epidemiologische Studien

CEFALO: Internationale Fall-Kontroll Studie zu Hirntumoren bei Kindern und Jugendlichen
Das Hauptziel der Studie ist es, zu untersuchen, ob der Gebrauch eines Mobiltelefons bei Kindern und Jugendlichen das Risiko auf einen Hirntumor erhöht. Zusätzlich können an dem Datensatz  weitere mögliche Risikofaktoren für Hirntumore in der Kindheit untersucht werden.
Projektdauer: 2005 - 2008
Durchführung: Dr. Martin Röösli, Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Universität Bern.
Gebrauch von Mobiltelefonen und die zeitliche Entwicklung der Sterblichkeit durch Hirntumore in der Schweiz zwischen 1969 und 2002
Eine wachsende Beunruhigung existiert, dass mit dem weit verbreiteten Gebrauch der Mobiltelekommunikation die Hirntumorinzidenz ansteigen könnte. Auf Basis des nationalen Sterberegisters von 1969 bis 2002 werden die jährlichen altersstandardisierten Hirntumorsterberaten berechnet.
Projektdauer: 2005 - 2006
Durchführung: Dr. Martin Röösli, Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Universität Bern.
Mortalitätskohortenstudie an SBB Angestellten - Follow up
In einer Mortalitätskohortenstudie an SBB Angestellten wurde vor zehn Jahren ein schwacher Zusammenhang zwischen Magnetfeldexposition und Leukämie festgestellt. Durch diese Follow-up-Studie  werden nun die Mortalitätsdaten der letzten zehn Jahre hinzugefügt, um die Aussagekraft der Studie zu erhöhen.
Projektdauer: 2003 - 2005
Durchführung: Dr. Martin Röösli, Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Universität Bern, in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Verkehr, Enotrac AG und datametrix AG.
Machbarkeitsstudie zu künftigen epidemiologischen Studien über gesundheitliche Effekte von Mobilfunkbasisstationen
Untersuchungen über mögliche gesundheitliche Effekte von EMF in der Umgebung von Mobilfunkbasisstationen sind von grossem Interesse, scheitern jedoch oft an Problemen wie der Dosimetrie oder einem geeigneten Studienaufbau. Ziel dieser Studie ist es zu zeigen, wie epidemiologische Studien zu Mobilfunkbasisstationen aufgebaut werden müssen, damit aussagekräftige Resultate zu gesundheitlichen Effekten gemacht werden können.
Projektdauer: 2003 - 2004
Durchführung: ARC Seibersdorf research GmbH, Österreich.

Befragungen

Befragung von AllgemeinmedizinerInnen zu EMF und Gesundheit
Durch die Befragung sollen Informationsstand, Einstellung, Bedürfnisse und Erfahrungen von Allgemeinärztinnen und -ärzten in Zusammenhang mit EMF in Erfahrung gebracht werden. Bei EMF-Kenntnisdefiziten soll die Ausbildung zu diesem Thema verbessert werden. 
Projektdauer: 2004 - 2005
Durchführung: Dr. Martin Röösli, Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Universität Bern.
Erhebung über gesundheitliche Beschwerden im Zusammenhang mit EMF
Die Befragung richtet sich an Personen, die ihre Beschwerden elektromagnetischen Feldern zuschreiben. Die Resultate dienen dazu, die Kenntnisse zur  Art der Beschwerden, die verursachenden Quellen sowie die Wahl der Abhilfemassnahmen kennen zu lernen, eine verbesserte Information und Beratung den Betroffenen zu ermöglichen und relevante Forschungsschwerpunkte zu bestimmen, die in direktem Zusammenhang mit den Beschwerden der betroffenen Bevölkerung stehen.
Projektdauer: 2001 - 2004
Durchführung: Prof. Dr. Charlotte Braun, Dr. Martin Röösli, Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Universität Basel.
Bevölkerungsbefragung zu NIS und Schall
Das BAG hat eine repräsentative Gesundheitsbefragung bei 1058 Schweizerinnen und Schweizern aus allen drei Landesteilen durchgeführt. Der Schwerpunkt der telefonischen Befragung lag auf den Bereichen Elektromagnetische Felder, UV-Strahlung und Schall. Gefragt wurden jedoch auch allgemein empfundene Gesundheitsrisiken und wer für die eigene Gesundheit verantwortlich sei. Mit der Umfrage wollte die Einstellung und Informiertheit der Bevölkerung gegenüber den (möglichen) gesundheitlichen Auswirkungen von nichtionisierender Strahlung (NIS) und Schall geklärt werden.
Projektdauer: 2004
Durchführung: BAG
Typ: PDF
BAG Bulletin: Bevölkerungsbefragung zu NIS und Schall
Letzte Änderung: 13.12.2004 | Grösse: 47 kb | Typ: PDF


Expositionsmessungen

Induzierte Felder und Ströme im Körper von kochenden Personen als Folge der Magnetfeldbelastung vor Induktionskochherden
Induktionskochherde übertragen die Heizenergie mittels Magnetfeldern auf die Pfannen. Ein Teil dieser Magnetfelder durchdringt den Körper der kochenden Person, und erzeugt in ihr elektrische Ströme. Das vorliegende Projekt modelliert die Ströme, die in Personen mit verschiedener Postur, in schwangeren Frauen und in Föten fliessen, und vergleicht sie mit den gültigen Grenzwerten.
Projektdauer: September 2009 - Dezember 2011
Durchführung: Prof. Dr. Niels Kuster, IT'IS Foundation, Zürich

Typ: PDF
Bericht Gastro-Induktionskochherde
Gültig ab 08.11.2011 | Grösse: 2612 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
BAG Bulletin: Gastro-Induktionskochherd
Gültig ab 05.12.2011 | Grösse: 83 kb | Typ: PDF


Induzierte Felder und Ströme im Körper durch Magnetfeldtherapiematten
In diesem Projekt werden die induzierten Ströme von Magnetfeldtherapiematten im Körper modelliert und die Einhaltung der Grenzwerte wird überprüft.
Projektdauer: Mai 2011 -  Dezember 2011
Durchführung: Prof. Dr. Niels Kuster, IT'IS Foundation, Zürich

Magnetfeldtherapiematten
Im ersten Teil dieses Projektes sollen die Magnetfelder von Magnetfeldtherapiematten, welche für den privaten Gebrauch bestimmt sind, gemessen werden und ein möglicher Einfluss auf Herzschrittmacher untersucht werden.
Im zweiten Teil des Projektes soll die Literatur über die Wirkungen von Magnetfeldthearpiematten begutachtet werden und die im ersten Teil des Projektes gemessenen Felder anhand der Literatur beurteilt werden.
Projektdauer: April 2009 - Juli 2010
Durchführung: Dr. T. Järmann, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur
Dr. R. Lüchinger, Institut für Biomedizinische Technik, Universität und ETH Zürich
Dr. M. Röösli, Institut für Sozial- und Präventivmedizin am Schweizerischen Tropeninstitut, Basel


Expositionen durch elektromagnetische Felder von Energiesparlampen
Das Projekt definiert die Messmethodik für Energiesparlampen, misst die elektromagnetischen Felder von Energiesparlampen und schätzt die im Körper hervorgerufenen Ströme ab.
Projektdauer: Oktober 2008 - März 2010
Durchführung: Dr. Mark Douglas, IT'IS Foundation, Zürich
Finanzierung: Bundesamt für Gesundheit und Bundesamt für Energie

BAG Projektbeschreibung
Energiesparlampen
BAG Faktenblatt
Energiesparlampen

Magnetfelder von Neodymmagneten
Seit einigen Jahren werden sehr starke Büro- und Spielzeugmagnete billig im Handel angeboten. In diesem Projekt sollen das statische Magnetfeld solcher Magnete und ihr allfälliger Einfluss auf Herzschrittmacher untersucht werden.
Projektdauer: 2006
Durchführung: Dr. R. Lüchinger, Institut für Biomedizinische Technik, Universität und ETH Zürich; Prof. F. Duru, Klinik für Kardiologie, Universitätsspital Zürich.
BAG Faktenblatt
Magnete

Magnetfeldexposition durch Induktionskochherde
Über die Exposition durch Induktionskochherde ist sehr wenig bekannt, es gibt jedoch Hinweise, dass die entstehenden Streufelder die ICNIRP-Grenzwertempfehlungen übersteigen können. Das Projekt hat zum Ziel, die bei Induktionskochherden entstehenden Streufelder und die Exposition der BenutzerInnen zu erfassen.
Projektdauer: 2005 - 2006
Durchführung: Dr. Urs Lott, IT'IS Foundation, Zürich.
BAG Faktenblatt
Induktionskochherd

EMF-Emissionen von elektrischen Heizgeräten
Die Bestimmung der EMF von Heizgeräten in Privathaushalten unter Berücksichtigung der schweizerischen Elektroinstallationspraxis soll eine Abschätzung möglicher gesundheitlicher Risiken von elektrischen Heizgeräten ermöglichen.
Projektdauer: 2003 - 2005
Durchführung: Fischer EMV-Engineering & Elektrobiologie, Luzern, Kubli AG EMV-Engineering, Wädenswil.
BAG Faktenblätter
Wasserbett
Entwicklung von Prozeduren für die Abschätzung der menschlichen Exposition zu EMF von schnurlosen Geräten zu Hause und im Büro
Es sollen geeignete Methoden zur Messung von Expositionen durch Geräte mit Luftschnittstellen im Heim- und Bürobereich entwickelt werden und Expositionsmessungen für ausgewählte Geräte durchgeführt werden.
Projektdauer: 2003 - 2005
Durchführung: Prof. Dr. Niels Kuster, IT'IS Foundation, Zürich.
EMF von Energiesparlampen: Feldmessungen und Expositionsabschätzung mit Vergleich zu anderen Quellen im Alltag
In diesem Projekt wurden die elektrischen und magnetischen Felder von Energiesparlampen ausgemessen.
Projektdauer: 2004
Durchführung: Forschungsstiftung Mobilfunk und maxwave, Zürich.
Elektromagnetische Felder im Auto
Heutige Autos benutzen viel Bordelektronik, was das BAG veranlasste, zu prüfen, ob damit die Autoinsassen stark mit EMF belastet werden. Die Resultate zeigten aber, dass nicht die Bordelektronik für starke Magnetfelder im Auto verantwortlich ist, sondern die Reifen.
In einem späteren Projekt wurden die Magnetfelder in Hybridautos bestimmt.
Projektdauer: 2001 - 2004, 2008
Durchführung: Karl Meier, Hochschule für Technik und Architektur, Biel.
Typ: PDF
Bericht: Entmagnetisierung von Fahrzeugreifen
Letzte Änderung: 06.03.2007 | Grösse: 1792 kb | Typ: PDF

BAG Faktenblatt
Auto, Hybridauto

Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern verursacht durch Mobilfunkbasisstationen
Durch Berechnungen soll abgeschätzt werden, wie viele Personen in der Region Zürich City und Bern Nord einer Mobilfunkexposition von grösser als 1 V/m ausgesetzt sind. 
Projektdauer: 2004
Durchführung: Hugo Lehmann, Swisscom Innovations, Bern.
Niederfrequente EMF-Exposition durch GSM Mobiltelefone
Ziel ist abzuklären, wie gross die niederfrequente EMF Belastung im Kopf durch GSM-Mobiltelefone ist. Die bisherige Forschung hat sich hauptsächlich auf die hochfrequente Komponente der EMF von Mobiltelefonen konzentriert, obwohl auch niederfrequente EMF vorkommen.  Es bestehen jedoch Hinweise,  dass gerade diese niederfrequenten EMF für gesundheitliche Auswirkungen relevant sein könnten. 
Projektdauer: 2002 - 2004 
Durchführung: Prof. Dr. Niels Kuster, IT'IS Foundation, Zürich.
BAG Faktenblatt
Mobiltelefon

Neue Technologien und Gesellschaft

Aufbau einer RFID Stakeholder-Plattform

Neue Technologien wie RFID (Radio Frequency Identification) können von verschiedenen gesellschaftlichen Anspruchsgruppen unterschiedlich bewertet werden. Das Ziel des Berichts war es mit Experten unterschiedlicher Stakeholder an einem Workshop das Konzept für eine Stakholder Plattform zu erarbeiten und frühzeitig verschiedene Stakholder für die RFID-Plattform zu interessieren, einzubeziehen und sie für eine Teilnahme zu motivieren. Aufgrund der Aussagen der Experten wurde auf einen Workshop verzichtet. Der vorliegende Bericht fasst die Erkenntnisse aus den Experteninterviews und einer Medienrecherche zusammen.
Projektdauer: 2009 - 2010
Durchführung: Stiftung Risiko-Dialog, St.Gallen

Typ: PDF
Bericht der Stiftung Risiko-Dialog: Aufbau einer RFID Stakeholder Plattform
Gültig ab 11.01.2011 | Grösse: 800 kb | Typ: PDF


Pervasive Computing Dialog
Ausgewählte Personen aus allen relevanten Bereichen werden zu einem dreitägigen Dialog-Workshop eingeladen, wo die Frage zur nachhaltigen und sinnstiftenden Nutzung des Pervasive Computings geklärt wird. Durch den Dialog wird der destruktive öffentliche Konflikt, wie beispielsweise im Mobilfunk, zu verhindern versucht, bzw. deren Folgen eingeschränkt. 
Projektdauer: 2004 -2005
Durchführung: Stiftung Risiko-Dialog, St.Gallen in Zusammenarbeit mit dem Malik Management Zentrum St. Gallen.
Dialog Nachhaltiger Mobilfunk
Diskurs über gesundheitliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge
Relevante Mobilfunk-Beteiligte sollen kommunikativ miteinander vernetzt werden und Lösungsansätze für zentrale Fragen im Umgang mit dem Mobilfunk sollen erarbeitet werden. Es wird von allen akzeptiert, dass die Gruppen unterschiedlich sind und sein müssen, hingegen wird das Risiko des Mobilfunks nicht von allen gleich angesehen.
Projektdauer: 2003 -2004
Durchführung: Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz,  Stiftung Risiko-Dialog, St.Gallen.
Typ: PDF
Bericht der Stiftung Risiko-Dialog: Begleitstudie zum Mobilfunk-Dialog Mobilkonflikt
Letzte Änderung: 08.03.2006 | Grösse: 395 kb | Typ: PDF


Das Vorsorgeprinzip in der Informationsgesellschaft:
Auswirkungen des Pervasive Computing auf die Gesundheit und die Umwelt
Durch Miniaturisierung von Informations- und Kommunikationstechnologie wird es möglich, Mikroelektronik in Alltagsgegenstände einzubauen und zu vernetzen.  Damit möglichen zukünftigen Kontroversen frühzeitig begegnet werden kann, soll diese Studie Entwicklungsperspektiven, Vorteile und Risiken und die Anwendung des Vorsorgeprinzips aufzeigen. 
Projektdauer: 2002 - 2003
Durchführung: TA Swiss, Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung, Bern.


Fachkontakt: emf@bag.admin.ch
Zuletzt aktualisiert am: 03.06.2016

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Links

(ehemaliges Insitut für Sozial- und Präventivmedizin Basel)


http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/00053/00921/00922/index.html?lang=de