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Bauliche Massnahmen

Vorsorgliche Massnahmen :


Kein Haus gleicht dem anderen. Es ist daher nicht möglich, die Radongaskonzentration bei der Planung eines Neubaus vorauszusagen. Schutzmassnahmen bei Neubauten sind aber viel billiger als nachträgliche Sanierungen. Bei einem Neubau empfiehlt das BAG : 
  • Abklären, ob sich das vorgesehene Bauland in einer Region mit hohem Radonrisiko befindet.
  • Wenn ja, vorsorgliche Massnahmen treffen.
  • Kontrollmessung nach Fertigstellung des Gebäudes.
  • In Gebieten mit geringer Radonkonzentration genügt im Normalfall die Berücksichtigung des Standes der Technik.
  • In Gebieten mit mittlerer Radonkonzentration müssen die zu treffenden Massnahmen im Einzelfall abgeklärt werden.
Sanierung :

Falls in Wohn- und Aufenthaltsräumen die Radongaskonzentration über dem Grenzwert von 1000 Bq/m3 liegt, muss das Gebäude saniert werden. Die Radongaskonzentration sollte unter 400 Bq/m3 gesenkt werden. Zur Reduktion des Radongehaltes in bestehenden Gebäuden muss man:
  • Unterdruck im Innern vermeiden.
  • Den Radoneintritt vom Untergrund her hemmen.
  • Die Ausbreitung im Wohnbereich unterbinden.
  • Das Radon aus dem Wohnbereich evakuieren.

Fachkontakt: radon@bag.admin.ch

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Volltextsuche

Vorsorgliche Massnahmen (Beispiele):

Durchgehende Betonplatte im Haus (muss in Gemeinden mit einem hohen Radonrisiko durch ein Unterdrucksystem im Bauuntergrund begleitet werden)

Sanierung (Beispiele):

Weitere Informationen



http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/00046/00161/index.html?lang=de