Bundesamt für Gesundheit BAG

Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder

Beginn Sprachwahl



Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Ende Navigator



Forschung an humanen embryonalen Stammzellen

Menschlicher Embryo (Blastocyste) auf einer StecknadelNeues Fenster
Menschlicher Embryo (Blastocyste) auf einer Stecknadel Menschlicher Embryo am 5. Entwicklungstag (Blastocyste) auf einer Stecknadel
© Foto: Yorgos Nikas
Humane embryonale Stammzellen sind undifferenzierte Vorläuferzellen, die das Potenzial haben sich in alle «reife» Körperzellen zu entwickeln, die dann in den verschiedenen Geweben und Organen spezifische Funktionen übernehmen können. Darüber hinaus können sich embryonale Stammzellen beliebig oft teilen und stehen damit in ausreichend grosser Menge zur Verfügung. Aus diesen Gründen sind diese Zellen für medizinische Anwendungen von Interesse. Das langfristige Ziel der Forschung ist es, aus embryonalen Stammzellen gezielt Körperzellen zu entwickeln (z.B. Herzzellen), die dann defekte Zellen von Patienten (z.B. Herzinfarktpatienten) ersetzen können. Embryonale Stammzellen können heute noch nicht therapeutisch verwendet werden, da die Forschung noch nicht soweit vorangeschritten ist. Es besteht aber die begründete Hoffnung, dass man sie in einigen Jahren für die Behandlung von Krankheiten einsetzen könnte.

Die Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen ist ethisch umstritten, da die Zellen heute in der Regel aus frühen menschlichen Embryonen gewonnen werden, wobei die Embryonen mit der Entnahme der Stammzellen zerstört werden. Damit Embryonen nicht extra für die Forschung zerstört werden müssen, dürfen in der Schweiz Stammzellen nur aus sogenannten «überzähligen» Embryonen gewonnen werden. Dies sind Embryonen, die bei der künstlichen Befruchtung unplanmässig anfallen und nicht zur Herbeiführung einer Schwangerschaft verwendet werden können und deshalb keine Überlebenschance haben.

Anfrage zum Thema

Ende Inhaltsbereich

Volltextsuche

Kontakt

Brigitte Meier
Leiterin der Sektion Forschung am Menschen
Tel. +41 (0)31 322 68 39
Fax +41 (0)31 322 62 33
stemcells@bag.admin.ch (externer Link, neues Fenster)


Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Kontakt | Rechtliches