Bundesamt für Gesundheit BAG

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Psychische Gesundheit

Daten und Fakten
  • Nationale und internationale Studien zeigen, dass jährlich schätzungsweise 20 – 25% der gesamten Bevölkerung an einer diagnostizierbaren psychischen Störung leiden.
  • Man nimmt an, dass 5-7% der Bevölkerung an Depressionen erkranken.
  • Die Anzahl psychisch kranker IV-Rentenbezügerinnen und –bezüger stieg in den letzten Jahren kontinuierlich und stark überproportional an.
  • Die Sterblichkeit ist bei den psychischen Störungen relativ gering. Jedoch können psychische Krankheiten sehr häufig zu einer suizidalen Krise führen. In der Schweiz begehen jährlich mehr als 1'300 Menschen Suizid.
Fazit: Psychische Störungen sind weit verbreitet und führen zu grossen individuellen und sozialen Belastungen.

Gesundheitspolitische Massnahmen
  • Im Jahr 2000 haben Bund und Kantone gemeinsam festgestellt, dass die Verbesserung der psychischen Gesundheit aus gesundheitspolitischen, aber auch aus volkswirtschaftlichen Gründen von Bedeutung ist und das Thema zu einer Priorität der Gesundheitspolitik werden sollte. Sie beauftragten das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (www.obsan.ch) und die Projektleitung der Nationalen Gesundheitspolitik Schweiz Grundlagen dazu zu erarbeiten. Im Jahr 2004 wurde ein Strategieentwurf zum Schutz, zur Förderung, Erhaltung und Wiederherstellung der psychischen Gesundheit der Bevölkerung in der Schweiz einem breiten Kreis zur Konsultation zugestellt. Diese Ergebnisse wurden in einem Bericht zusammengestellt.
  • Im Januar 2005 führte die WHO-Europa in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union, dem Europarat und Finnland die erste Ministerkonferenz zum Thema Psychische Gesundheit in Helsinki durch.
  • Anlässlich der Sitzung vom 7. April 2005 des Gesundheitspolitischen Dialogs von Bund und Kantonen wurde entschieden, dass die psychische Gesundheit auf nationaler Ebene als gemeinsames Thema beibehalten wird und ein regelmässiger Austausch über die aktuellen Entwicklungen stattfinden soll (www.nationalegesundheit.ch).
Fazit: Die Schweizerische Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren (GDK) sowie das BAG verstehen den entwickelten Entwurf Nationale Strategie für die psychische Gesundheit (2004) und die Zusammenstellung der Konsultationsergebnisse (2004) als „Referenzrahmen“. Die Kantone, der Bund und private Institutionen können daraus Umsetzungsprojekte von nationaler Bedeutung ableiten und verwirklichen.
 

Folgende Dokumente stehen Ihnen zur Verfügung
Referenzrahmen:
Typ: PDF
Prozessbeschreibung 2000-2004
Letzte Änderung: 15.03.2006 | Grösse: 171 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Expertenbericht psychiatrische Versorgungsstrukturen
Letzte Änderung: 15.03.2006 | Grösse: 389 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Beispiele innovativer Praxis in der Schweiz
Letzte Änderung: 15.03.2006 | Grösse: 250 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Zusammenstellung der Konsultationsergebnisse zum Strategieentwurf
Letzte Änderung: 15.03.2006 | Grösse: 249 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Liste der Konsultationspartner, 2004
Letzte Änderung: 15.03.2006 | Grösse: 29 kb | Typ: PDF

WHO-Europa Ministerkonferenz Helsinki 2005:
Typ: PDF
Europäische Erklärung zur psychischen Gesundheit vom 14. Januar 2005
Letzte Änderung: 15.03.2006 | Grösse: 407 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Europäischer Aktionsplan für psychische Gesundheit vom 14. Januar 2005
Letzte Änderung: 15.03.2006 | Grösse: 267 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Bericht der Schweizer Delegation
Letzte Änderung: 15.03.2006 | Grösse: 46 kb | Typ: PDF

Informationen zu Umsetzungsprojekten:
Typ: PDF
Früherkennung Depression (Bündnis gegen Depression in den Kantonen Zug und Bern)
Letzte Änderung: 15.03.2006 | Grösse: 44 kb | Typ: PDF

Synergien mit anderen Bundesämtern und nationalen Partnern:
Typ: PDF
Gesundheit von älteren Erwerbstätigen (seco)
Letzte Änderung: 15.03.2006 | Grösse: 28 kb | Typ: PDF

Links zu weiterführenden Informationen:

Anfrage zum Thema

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Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Kontakt | Rechtliches
http://www.bag.admin.ch/themen/medizin/00683/01916/index.html?lang=de