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SARS: Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom

Hotline: Telefon ++41 (0)31 322 88 04

Erreger und Übertragung

Das Schwere Akute Respiratorische Syndrom (SARS) ist eine Infektionskrankheit, die verursacht wird von einem Erreger namens SARS-assoziiertes Corona-Virus, einem bis anhin unbekannten Virus. Es wird angenommen, dass der Erreger beim Handel mit wildlebenden Tieren erstmals auf den Menschen übertragen wurde. SARS kann aber auch von Mensch zu Mensch übertragen werden. Da angenommen werden muss, dass das SARS-assoziierte Corona-Virus oder ähnliche Corona-Viren in verschiedenen wildlebenden Tieren Südostasiens weiterhin vorkommen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass solche Viren eines Tages wieder vom Tier auf den Menschen übertragen werden und eine neue Epidemie auslösen.

Krankheitsbild

Mit der Abkürzung SARS wird das Krankheitsbild einer atypischen Lungenentzündung umschrieben. Die Zeit von der Ansteckung bis zur Erkrankung umspannt in der Regel 2-10 Tage. Die Symptome sind diffus und ähneln denen einer saisonalen Grippe. Charakteristisch ist die Entzündung der Lunge, in schweren Fällen gefolgt vom Tod durch das Versagen lebenswichtiger Organe.

Verbreitung und Häufigkeit

SARS wurde erstmals im November 2002 in Südchina beobachtet. Im Zeitraum zwischen November 2002 und Mai 2004 haben sich im Zuge einer weltweiten Epidemie rund 8'100 Personen in 32 Ländern angesteckt. In der Schweiz wurden im Frühjahr 2003 rund 30 SARS-Verdachtsfälle gemeldet. Sämtliche Labortests waren jedoch negativ. Seit Mitte 2004 sind weltweit keine SARS-Fälle mehr verzeichnet worden.

Vorbeugung

Gegenwärtig sind weder eine Impfung noch eine spezifische Behandlung verfügbar. Falls SARS wieder ausbrechen sollte, sind die Reiseempfehlungen und Verhaltensregeln des Bundesamtes für Gesundheit zu beachten.
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Bundesamt für Gesundheit (BAG)
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