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Kostenbeteiligung bei Mutterschaft

Im Juni 2013 hat das Parlament die Kostenbeteiligung bei Mutterschaft neu geregelt. Diese Gesetzesänderung ist am 1. März 2014 in Kraft getreten.

Am 21. Juni 2013 hat das Parlament eine Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) beschlossen, wonach Frauen ab der 13. Schwangerschaftswoche bis acht Wochen nach der Niederkunft keine Kostenbeteiligung (Franchise, Selbstbehalt, Spitalkostenbeitrag) auf den allgemeinen Leistungen bei Krankheit bezahlen. Der Bundesrat hat diese Gesetzesänderung auf den 1. März 2014 in Kraft gesetzt und in der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) Ausführungsbestimmungen dazu erlassen.

Bis Ende Februar 2014 waren nur spezifische Mutterschaftsleistungen (Art. 29. Abs. 2 KVG) von der Kostenbeteiligung befreit. Somit waren nur Frauen, die Leistungen für eine normal verlaufende Schwangerschaft in Anspruch nahmen, von der Kostenbeteiligung ausgenommen. Komplikationen wurden hingegen als Krankheiten betrachtet und unterlagen als solche der Kostenbeteiligung.

Spezifische Mutterschaftsleistungen (Art. 29 Abs. 2 KVG) sind weiterhin von der Kostenbeteiligung befreit. Sie sind somit von der Revision nicht betroffen.

Anfrage zum Thema
Zuletzt aktualisiert am: 19.04.2013

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