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Suizidprävention und Früherkennung

Suizide und Suizidversuche sind auch ein Thema der öffentlichen Gesundheit  und ihre Prävention damit auch eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung.  Der BAG-Bericht (2005) kommt zum Schluss, dass das Angebot an spezifischen präventiven Massnahmen in der Schweiz klein ist und sich auf wenige regionale Zentren beschränkt. Um eine Reduktion der Suizid und Suizidversuche zu erreichen, muss die Prävention in der Schweiz verstärkt werden.

Die Todesursachenmeldungen bei Suizid enthalten in der Hälfte der Fälle keine Angaben zu den Begleitkrankheiten. Liegt eine Angabe vor, weisen 56% der Nennungen auf eine Depression hin. Bei den übrigen 44% wird eine körperliche Krankheit genannt. Somit kann davon ausgegangen werden, dass eine gute Depressionsbehandlung gleichzeitig ein Stützpfeiler für die Suizidprävention und Früherkennung darstellt.

Eine wesentliche Bedeutung in der Prävention von Suiziden und Suizidversuchen hat auch die konsequente und langfristige Nachbehandlung von Menschen, die einen Suizidversuch begangen haben.


Zuletzt aktualisiert am: 29.05.2013

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http://www.bag.admin.ch/themen/gesundheitspolitik/14149/14173/14180/index.html?lang=de