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Gesundheitliche Chancengleichheit

Massnahmen, welche allen eine bestmögliche Gesundheit ermöglichen, fördern die gesundheitliche Chancengleichheit. Gemessen wird sie am Ausmass gesundheitlicher Ungleichheit. Auch in der Schweiz ist Gesundheit ungleich verteilt.

Im Rahmen der öffentlichen Gesundheit wird die gesundheitliche Chancengleichheit am wirkungsvollsten mit einer nachhaltig solidarisch abgestützten Finanzierung der Krankheitskosten und einem chancengleichen Zugang zur Prävention, Kuration, Pflege und Betreuung gefördert.

Darüber hinaus ist gut belegt, dass gesundheitsschädliches Verhalten wesentlich von den Lebensbedingungen bestimmt wird. Zu deren Verbesserung bedarf es vor allem struktureller Massnahmen, welche die Gesundheit ausserhalb des Gesundheitssystems fördern (z.B. Armutsbekämpfung).

Unterschiede in der Verteilung von Krankheitsrisiken und Gesundheitschancen, welche sozial- und umweltbedingt sind, werden in der internationalen Literatur unter dem Begriff «gesundheitliche Ungleichheit» bzw. «Health Inequalities» zusammen gefasst. Gemessen wird sie anhand der Verteilung von Todesursachen, Krankheitsrisiken und Gesundheitschancen verschiedener Bevölkerungsgruppen.

Auch in der Schweiz sterben Personen mit niedriger Bildung, tieferer beruflicher Stellung oder geringem Einkommen deutlich früher als die übrige Bevölkerung. Zudem leiden sie in ihrem kürzeren Leben häufiger an gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

In seiner langfristigen Gesundheitspolitik «Gesundheit2020» sieht der Bundesrat Handlungsfelder und Massnahmen vor, welche die die Chancengleichheit und die Lebensqualität fördern.


Fachkontakt: genderhealth@bag.admin.ch

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