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Gesundheitskompetenz

Gesundheitskompetenz ist die Fähigkeit des Einzelnen, im täglichen Leben Entscheidungen zu treffen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Gesundheitskompetenz umfasst fünf Handlungsbereiche: Persönliche Gesundheit, Orientierung im Gesundheitssystem, Konsumverhalten, Gesundheitspolitik und Arbeitswelt (nach Kickbusch, 2006).

Gesundheitskompetenz wird international unter der Bezeichnung «Health Literacy» diskutiert. Im Zentrum steht zum einen die Verbesserung der Entscheidungsfähigkeit von Konsumentinnen und Konsumenten bzw. Patientinnen und Patienten (Beispiel: das passende Krankenversicherungsmodell wählen können). Die Kompetenz der Anbieter (Gesundheitssystem, Bildungswesen, Arbeitgeber und Markt) muss aber genauso mit einbezogen werden. Diese sollen gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen schaffen (Beispiel: klare und einfach verständliche Lebensmittelbezeichnungen).

Es lassen sich drei Ebenen der Gesundheitskompetenz unterscheiden (nach Nutbeam, 2000):

Funktionale Ebene:       Das Lesen und Verstehen von Texten

Interaktive Ebene:         Informationen sammeln, interpretieren und anwenden

Kritische Ebene:           Kritische Auseinandersetzung mit gesundheitsrelevanten Fragestellungen

Der Bundesrat erklärt in seinem Bericht „Gesundheit 2020", dass er sich die Stärkung der Versicherten und Patienten/-innen zum Ziel macht. Im Vordergrund steht dabei die Stärkung der Gesundheitskompetenz und der Selbstverantwortung der Bevölkerung, damit sich die Menschen effizienter im Gesundheitssystem bewegen können, Krankheiten besser vorbeugen und mit ihrer Gesundheit sorgsamer umgehen können.


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Typ: PDF

Bericht "Gesundheitskompetenz - konzeptuelle Einordnung", ISPM Bern, 2007
16.03.2007 | 82 kb | PDF


http://www.bag.admin.ch/themen/gesundheitspolitik/00388/02873/index.html?lang=de