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Safe Zone: kostenlose und anonyme Onlineberatung zu Suchtfragen

Die Schwelle zum Aufsuchen einer ambulanten Beratungsstelle kann für Betroffene oder Angehörige sehr hoch sein, insbesondere bei Tabuthemen wie Sucht und Abhängigkeit. Safe Zone, ein Projekt des Bundesamts für Gesundheit in Zusammenarbeit mit Kantonen, Suchtfachstellen und weiteren Partnern, will die neuen Möglichkeiten nutzen, welche das Internet für die Suchtberatung eröffnet.

Angst vor Stigmatisierung, Unbehagen im persönlichen Kontakt oder unpassende Öffnungszeiten: Für viele Ratsuchende ist die Schwelle zu einer Beratungsstelle zu hoch. Mit «Safe Zone» steht seit 2014 ein kostenloses professionelles Online-Beratungsportal in Deutsch und Italienisch zur Verfügung, eine französische Version von Safe Zone soll folgen. Fachpersonen geben online Antworten auf individuelle Fragen zum Thema Sucht und zum Substanzkonsum - via Forum, Chat und Mailberatung. Zudem bietet das Portal einen ausführlichen Informationsteil sowie Links zu Selbsttests an. Safe Zone richtet sich vor allem an junge Erwachsene mit Suchtfragen oder -problemen sowie an Angehörige und an Fachleute, die sich über das Portal austauschen können. Das Angebot wird im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit von Infodrog in Zusammenarbeit mit den Kantonen und Suchthilfe-Institutionen bereitgestellt.

Niedrigschwelliger Zugang zu Suchtberatung
Hauptziel des Pilotprojekts Safe Zone ist der Aufbau eines leicht zugänglichen Onlineportals, welches ein thematisch breit ausgerichtetes Suchtberatungsangebot umfasst und Erwachsene, Jugendliche, Betroffene und Angehörige anspricht. Ratsuchende sollen die Möglichkeit erhalten, aus verschiedenen E-Beratungsformen die passende zu wählen und dabei ihre Anonymität zu wahren. Personen mit ähnlichen Problemen können sich austauschen und Randregionen erhalten Zugang zur Online-Suchthilfe. Die Ausweitung von professionellen Suchthilfeangeboten ins Internet führt somit zu einer Verbesserung des Zugangs zum Suchthilfesystem, und zwar nicht nur im virtuellen Raum: Ein positiv erlebter Erstkontakt im Netz beeinflusst die Haltung der Ratsuchenden gegenüber den Suchthilfeinstitutionen auch in der realen Welt.

Die Beratungen auf Safe Zone werden zurzeit von 25 Mitarbeitenden aus den beteiligten Fachstellen aus der Deutschschweiz und dem Tessin geleistet. Alle verfügen über eine Zusatzqualifikation in internetbasierter Beratung. Und Onlineberatung überwindet geografische Grenzen: Die Zuteilung der Klientinnen und Klienten erfolgt nicht mehr nach regionalen Kriterien, sondern anhand der Fragestellung der Ratsuchenden und der Kompetenzen der Beraterinnen und Berater.

Vernetzung und Knowhow-Transfer
Ein wichtiges Ziel von Safe Zone ist es, die internetgestützten Kommunikationsformen für die Vernetzung und den Know-how-Transfer zwischen Suchtfachleuten zu nutzen. Mit Safe Zone soll keine neue Konkurrenz geschaffen werden, vielmehr geht es um die Nutzung von bereits vorhandenen Kompetenzen und das Schaffen von Synergien. Bestehende Angebote können von der Vernetzung und Zusammenarbeit profitieren, indem sie auf die Kompetenz eines grösseren Teams von Expertinnen und Experten und auf schnelleren Informationsaustausch zurückgreifen können. 
  Das Angebot auf www.safezone.ch
  • 1:1-Mailberatung
  • 1:1-Sprechstunde in einem Live-Chat
  • Gruppenberatung oder Selbsthilfe in einem Live-Chat
  • Professionell moderiertes Forum
  • Selbsttest-/ Selbsthilfetools
  • Adressen von regionalen Suchtfachstellen
 

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Unterlagen

Typ: PDF

21.06.2016 | 273 kb | PDF
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29.07.2015 | 868 kb | PDF
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29.07.2015 | 101 kb | PDF
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29.07.2015 | 412 kb | PDF

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11.08.2015 | 407 kb | PDF
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29.07.2015 | 1205 kb | ZIP
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29.07.2015 | 754 kb | PDF

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