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Tabak

Mit über einer Milliarde Raucherinnen und Rauchern gehört der Tabakkonsum weltweit zu den grössten Problemen der öffentlichen Gesundheit. Tabak als wichtigster Risikofaktor für chronisch nicht übertragbare Krankheiten trägt wesentlich zur globalen Krankheitslast (Burden of Disease) bei. In der Schweiz sterben jedes Jahr mehr als 9‘000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Rauchens. Das sind rund 25 Todesfälle pro Tag.

Seit 2001 legt das Nationale Programm Tabak die nationale Strategie zur Tabakprävention fest und setzt sich zum Ziel, die Anzahl tabakbedingter Krankheits- und Todesfälle in der Schweiz zu reduzieren. Die Strategie gründet auf einer ausgewogenen Mischung aus Verhaltens- und Verhältnisprävention. Der Bundesrat hat am 9. Mai 2012 das Nationale Programm Tabak um vier Jahre bis Ende 2016 verlängert.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG ist beauftragt, das Programm in enger Zusammenarbeit mit anderen Bundesämtern, den Kantonen und Partnern aus den Bereichen Gesundheit, Bildung und Forschung umzusetzen. Dazu gehört die Beschaffung von wissenschaftlichen Grundlagen, die Information und Kommunikation in der Öffentlichkeit, die gezielte Koordination unter allen Akteuren und die Förderung von Rahmenbedingungen, die einen gesunden Lebensstil begünstigen.


Aktuell

Suchtmonitoring Schweiz: Gut informiert sein, um besser vorzubeugen
Suchtmonitoring Schweiz 2015: Ein Viertel der Bevölkerung raucht, ein Fünftel konsumiert risikoreich Alkohol.

SmokeFree Buddy: neue App unterstützt beim Rauchstopp
Mit der Unterstützung einer Freundin oder des Partners ist es einfacher, mit dem Rauchen aufzuhören. Im Rahmen der Tabakpräventions-kampagne SmokeFree lancieren das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und seine Partner eine neue App für Mobiltelefone, die interaktive Hilfe bietet.

Tabakproduktegesetz
Der Bundesrat hat Kenntnis genommen von den Ergebnissen der Vernehmlassung zum neuen Tabakproduktegesetz (TabPG). Er schlägt vor, die aus seiner Sicht ausgewogene Stossrichtung des Vorentwurfs weitgehend beizubehalten.

Werbeeinschränkungen
Tabakwerbung beeinflusst nicht nur die Markenwahl von Raucherinnen und Rauchern, sondern erhöht die Gesamtnachfrage. Dies gilt auch für die indirekte Werbung für Markenartikel und das Sponsoring.

Nationales Programm Tabak
Der neue Bericht 2008–2012 des Nationalen Programms Tabak zeigt auf, was die verschiedenen Partner des Präventionsprogramms in den letzten fünf Jahren gemeinsam erreicht haben und warum die Prävention für die Gesundheit der Bevölkerung mehr denn je unabdingbar ist.

1. Serie der Warnhinweise
Die EDI-Verordnung legt drei Serien mit 14 zu verwendenden Bildern fest. Vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2017 müssen wieder die Bilder der ersten Serie verwendet werden.

Stand der Tabakprävention in den Kantonen
Die Schweizerkarte gibt einen Überblick über die Gesetzgebung in den Kantonen zu den Themenbereichen Schutz vor dem Passivrauchen in öffentlich zugänglichen Räumen, Abgabeverbote und Werbeeinschränkungen.


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