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Das Nationale Programm Tabak legt die nationale Strategie zur Tabakprävention fest. Das Programm setzt sich zum Ziel, die Anzahl tabakbedingter Todes- und Krankheitsfälle in der Schweiz zu reduzieren. Der Tabakkonsum gilt als wichtigste Einzelursache für den Verlust an Lebensqualität und Lebensjahren. Die volkswirtschaftlichen Kosten werden auf jährlich rund 5 Milliarden Franken geschätzt. Die Umsetzung des Nationalen Programms Tabak erfolgt unter Federführung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) gemeinsam mit den Kantonen und regierungsunabhängigen Partnern (NGO).
Das Nationale Programm Tabak wurde vom Bundesrat zunächst für die Jahre 2008-2012 verabschiedet. Am 9. Mai 2012 hat er es um vier weitere Jahre bis Ende 2016 verlängert. Die Verlängerung gewährleistet die nachhaltige Wirkung bereits aufgenommener Präventionsaktivitäten. Die Oberziele und die strategischen Ziele des Nationalen Programms Tabak bleiben unverändert bestehen.
Das Nationale Programm Tabak verfolgt die Mission, die Anzahl tabakbedingter Todes- und Krankheitsfälle in der Schweiz zu reduzieren. Die drei Oberziele wurden wie folgt festgesetzt:
Zur Sicherstellung des Erfolgs und zur Erreichung der oben genannten Oberziele verortet das Nationale Programm Tabak den Handlungsbedarf in den folgenden vier prioritären Handlungsfeldern: Information und Meinungsbildung, Gesundheitsschutz und Marktregulierung, Verhaltensprävention, Koordination und Zusammenarbeit.
Auf diese vier Bereiche konzentrieren sich denn auch die folgenden 11 strategischen Ziele des Programms:
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