Bundesamt für Gesundheit BAG

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Alkohol

Die meisten Menschen in der Schweiz geniessen Wein, Bier, Spirituosen oder Cocktails. Sie tun es bei Feiern und Festessen, in gemütlichen Runden wie auch bei alltäglichen Gelegenheiten. Rund vier Fünftel der Schweizer Bevölkerung hat einen risikoarmen Umgang mit alkoholischen Getränken. Jeder Fünfte übertreibt es aber - gelegentlich oder immer wieder. Davon sind alle betroffen: Alkoholmissbrauch stört das Zusammensein und zerstört Freundschaften und Familien. Er schadet der Entwicklung von Jugendlichen. Er bringt Gefahren auf die Strasse, in die Betriebe und er führt zu Gewalt. Er schädigt die Gesundheit und verursacht erhebliche Kosten.

Diese Probleme gilt es zu verhindern oder zu vermindern und hier setzt das Nationale Programm Alkohol (NPA) an. Es benennt die Gefahren und Schäden des Alkoholmissbrauchs und dessen Ursachen. Es entwickelt Handlungsinstrumente für Wirtschaft, Politik und Sozialwesen. Es sorgt für Hilfe zugunsten von Betroffenen, Gefährdeten und ihren Angehörigen. Es vernetzt Kantone, Gemeinden, Betriebe, Vereine und Privatpersonen.

Die Programmleitung des Nationalen Programm Alkohol ist im Bundesamt für Gesundheit angesiedelt und sorgt für die Koordination, die Forschung und das Monitoring, die Kommunikation, die internationale Vernetzung sowie die Finanzierung der Alkoholpräventionsgesuche (gemeinsam mit der EAV). Das Programm beruht auf der Vision:

«Wer alkoholische Getränke trinkt, tut dies ohne sich selber und anderen Schaden zuzufügen.»


Aktuell

Alkoholbedingte Kosten
Missbräuchlicher Alkoholkonsum belastet nicht nur Betroffene, sondern die ganze Gesellschaft: 4,2 Milliarden Franken kostete der Alkoholkonsum die Schweizer Öffentlichkeit im Jahr 2010. Zu diesem Schluss kommt die vom BAG in Auftrag gegebene Studie «Alkoholbedingte Kosten in der Schweiz», die seit März 2014 vorliegt.

Suchtmonitoring: Alkohol
Oktober 2013 - Das Forschungsprojekt Suchtmonitoring Schweiz trägt repräsentative Daten der Schweizer Wohnbevölkerung zum Thema Sucht und Konsum psychoaktiver Substanzen zusammen. Die zweiten Ergebnisse sind da.

Neue Studie zu alkoholbedingten Todesfällen
Juli 2013 - Jeder 12. Todesfall in der Schweiz ist auf Alkoholkonsum zurück zu führen. Im Jahr 2011 sind dies rund 1‘600 Tote im Alter von 15 bis 74 Jahren, drei von fünf dieser Todesfälle sind bedingt durch chronisch starken Alkoholkonsum. Alkoholmissbrauch ist auch ein wesentlicher Risikofaktor bei der Entstehung von nichtübertragbaren Krankheiten.
Dies sind die Resultate einer Studie von Sucht Schweiz im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit.

Häusliche Gewalt und Alkohol
Mai 2013 - Eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) zeigt, dass bei nahezu einer von zwei gewaltbetroffenen Frauen ein problematischer Alkoholkonsum in der Beziehung vorliegt.
Das BAG will als ein Ziel im Rahmen des Nationalen Programms Alkohol die negativen Folgen des Alkoholkonsums auf die Angehörigen und das Umfeld mindern. Mit der Studie «Gewalt in der Partnerschaft und Alkohol» liegen nun genauere Informationen zur Problematik des gleichzeitigen Auftretens von Paargewalt und Alkoholmissbrauch vor.

Alkohol - reden wir darüber
Mai 2013 - Das Gespräch über den Umgang mit Alkohol ist wertvoll. Daher lanciert das Bundesamt für Gesundheit am 18. Mai 2013 die nationale Dialogwoche.

Neuer Bericht zum Nationalen Programm Alkohol
April 2013 - Der neue Bericht 2008-2012 des Nationalen Programms Alkohol zeigt auf, was die verschiedenen Partner des Präventionsprogramms in den letzten vier Jahren gemeinsam erreicht haben und warum die Prävention für die Gesundheit der Bevölkerung mehr denn je unabdingbar ist.

Nationale Wissensplattform zu Alter und Sucht
April 2013 - Die neu erstellte Website www.alterundsucht.ch vereint das aktuelle Wissen zu Alkohol im Alter. Sie richtet sich an ältere Menschen, an Nahestehende und an Berufsgruppen, die in ihrem Arbeitsalltag ältere Menschen betreuen, begleiten oder beraten.
Die Erarbeitung erfolgte mit finanzieller Unterstützung durch das Nationale Programm Alkohol. Eine Erweiterung auf andere Substanzen und Themen ist vorgesehen.

Neue Studie zu alkoholbedingten Spitaleinweisungen
März 2013 - Im Jahr 2010 wurden rund 27‘000 Personen wegen einer Alkoholvergiftung oder einer Alkoholabhängigkeit in einem Schweizer Spital behandelt. Sowohl Fälle von Vergiftungen wie auch Abhängigkeit werden mit zunehmendem Lebensalter häufiger festgestellt. Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit hat Sucht Schweiz die alkoholbedingten Spitaleinweisungen von 2003 bis 2010 analysiert. Die Studie berücksichtigt die Daten aus der medizinischen Statistik der Krankenhäuser, welche ausschliesslich auf stationär behandelten Fällen beruht.
Die Studie zeigt, dass Handlungsbedarf besteht. Es ist wichtig, dass Menschen, die aufgrund einer Alkoholvergiftung oder einer Abhängigkeit ins Spital eingeliefert werden, nicht nur medizinische Versorgung, sondern Beratungsgespräche zu den Ursachen sowie bei Bedarf weitere Unterstützung erhalten wie dies in einigen Regionen bereits stattfindet.


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