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Das Nationale Programm Alkohol



Im Jahr 2008 hat der Bundesrat das Nationale Programm Alkohol (NPA) verabschiedet. Das Bundesamt für Gesundheit erhielt den Auftrag, durch die Verfolgung einer kohärenten Alkoholpolitik auf den Ebenen von Bund und Kantonen dem problematischen Alkoholkonsum und der Alkoholabhängigkeit entgegenzuwirken. Die Programmleitung des Nationalen Programm Alkohol sorgt für die Koordination, die Forschung und das Monitoring, die Kommunikation, die internationale Vernetzung sowie die Finanzierung der Alkoholpräventionsgesuche (gemeinsam mit der EAV). Unter dem Dach des NPA ist eine Allianz von Akteuren aus dem Bereich der Alkoholprävention versammelt.

Der Bundesrat hat am 9. Mai 2012 das NPA um vier Jahre bis 2016 verlängert.


Resultate NPA 2008 - 2012

Marktregulierung und Jugendschutz
Der Jugendschutz wurde gestärkt durch die Etablierung von Schulungen für das Verkaufspersonal, die Einführung eines nationalen Leitfadens für Testkäufe und der systematischen Durchführung von Testkäufen zur Verbesserung des Vollzugs. Darüber hinaus verfolgte das Programm keine Aktivitäten im Bereich gesetzlicher Regelungen.

Institutionelle Zusammenarbeit
Durch die Schaffung von nationalen und regionalen Plattformen wurde der Austausch zwischen Bund und Kantonen intensiviert. Kantonale Aktionspläne orientieren sich am NPA und erhöhen dadurch die Kohärenz. Themen wie „Alkohol im Alter" oder „Alkohol im öffentlichen Raum" wurden konzertiert angegangen. Eine Begleitgruppe NPA stellte die Vernetzung aller Akteure sicher.

Ressourcen, Finanzierung
Mit dem Aufbau eines nationalen Finanzierungssystems von Alkoholpräventionsgesuchen und der Einsetzung eines Expertengremium wurde ein optimaler Einsatz der Mittel der Alkoholprävention sichergestellt. Mit einer einheitlichen Berichterstattung über die Verwendung des Alkoholzehntels werden die Grundlagen gelegt für einen kohärenten Mitteleinsatz in den Kantonen.

Information und Öffentlichkeitsarbeit
Die Dialogwoche Alkohol wurde als, partizipative Präventionskampagne 2011 und 2013 erfolgreich durchgeführt. Dieser partnerschaftliche Ansatz erwies sich als grosse Stärke. Mit der Durchführung von etwa 600 Anlässen schweizweit wurde einerseits das Thema problematischer Alkoholkonsum breit in der Öffentlichkeit diskutiert und andererseits die Vernetzung unter den Umsetzungspartnern verbessert.

Forschung und Statistik
Die Datenlage konnte dank systematischer Schliessung von Forschungslücken und der Einführung eines Alkoholmonitorings verbessert werden. Das Suchtmonitoring wird auch in Zukunft Grunddaten bereitstellen. Darüber hinaus lieferten diverse, gemeinsam mit Partner lancierte Studien (u.a. zu Alkohol am Arbeitsplatz, im Alter, Gewalt) wichtige Fakten für die Akteure im Feld.


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Volltextsuche

Berichte

Typ: PDF

26.06.2015 | 797 kb | PDF
Typ: PDF

17.11.2011 | 1622 kb | PDF
Typ: PDF

15.09.2010 | 1040 kb | PDF

Programm

Typ: PDF

Überblick
03.06.2013 | 1128 kb | PDF
Typ: PDF

Vollversion
18.06.2008 | 3113 kb | PDF
Typ: PDF

Bericht über die Ergebnisse der Anhörung
17.03.2008 | 432 kb | PDF

NPA Gesuche



http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00039/00596/index.html?lang=de