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Vorsorgeraster synthetische Nanomaterialien

Das Vorsorgeraster für synthetische Nanomaterialien erlaubt Industrie und Gewerbe ein strukturiertes Vorgehen zum Erkennen möglicher Risiken im Umgang mit synthetischen Nanomaterialien. Das Bundesamt für Gesundheit BAG und das Bundesamt für Umwelt BAFU haben im Dezember 08 eine Einführungsphase lanciert. Nach einem Jahr soll der Vorsorge­raster aufgrund der ersten Erfahrungen optimiert und den Bedürfnissen der Anwender angepasst werden.

Wichtige Arbeitsgrundlage für Industrie und Gewerbe
Der Vorsorgeraster erlaubt, "nanospezifische Risikopotenziale" synthetischer Nanomaterialien und deren Anwendungen für Arbeitnehmer, Verbraucher und Umwelt in strukturierter Weise abzuschätzen. Der Raster unterstützt Industrie und Gewerbe bei der Wahrnehmung ihrer Sorgfalts- und Selbst­kon­troll­­pflichten. Möglicherweise risikobehaftete Anwendungen können erkannt und vorsorgliche Mass­nahmen zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt getroffen werden. Bei Neuentwicklungen hilft der Raster sichere Produkte zu entwickeln. Er erlaubt ein erstes Screening aufgrund des heute vorhan­denen Wissens und zeigt auf, wann weitergehende Abklärungen nötig sind. Mit der Publikation des Vorsorgerasters wird dieser einem breiten Anwenderkreis im In- und Ausland zur Verfügung stehen. In einer ersten Phase soll der Raster auf Basis der Erfahrungen optimiert und den Bedürfnis­sen der An­wen­der angepasst werden. Seine Weiterentwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industrie, Wissenschaft und Gewerbe sowie Konsumentinnen- und Umweltorganisationen.


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Faktenblatt, Vorsorgeraster, Wegleitung

Typ: PDF

03.12.2008 | 37 kB | PDF

Medienmitteilung

Informationen aus der Begleitgruppe

Weitere Informationen


Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Kontakt | Rechtliche Grundlagen
http://www.bag.admin.ch/themen/chemikalien/00228/00510/05626/index.html?lang=de