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Der Vorsorgeraster für synthetische Nanomaterialien erlaubt Industrie und Gewerbe ein strukturiertes Vorgehen zum Erkennen möglicher Risiken im Umgang mit synthetischen Nanomaterialien. Das Bundesamt für Gesundheit BAG und das Bundesamt für Umwelt BAFU haben im Dezember 2008 eine Testphase lanciert. Der Vorsorgeraster wurde Anfangs 2010 aufgrund der Erfahrungen überarbeitet.
Wichtige Arbeitsgrundlage für Industrie und Gewerbe
Der Vorsorgeraster erlaubt, den "nanospezifischen Vorsorgebedarf" synthetischer Nanomaterialien und deren Anwendungen für Arbeitnehmer, Verbraucher und Umwelt in strukturierter Weise abzuschätzen. Der Raster unterstützt Industrie und Gewerbe bei der Wahrnehmung ihrer Sorgfalts- und Selbstkontrollpflichten. Möglicherweise risikobehaftete Anwendungen können erkannt und vorsorgliche Massnahmen zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt getroffen werden. Bei Neuentwicklungen hilft der Raster sichere Produkte zu entwickeln. Er erlaubt ein erstes Screening aufgrund des heute vorhandenen Wissens und zeigt auf, wann weitergehende Abklärungen nötig sind. Der Vorsorgeraster steht einem breiten Anwenderkreis im In- und Ausland zur Verfügung. Seine Weiterentwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industrie, Wissenschaft und Gewerbe sowie Konsumentinnen- und Umweltorganisationen.
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