Evaluation hat im BAG seit 1986 eine Tradition. Mit dem Auftreten von Aids begann man sich erstmals mit der Evaluationsthematik auseinander zu setzen, um die Wirkung der nationalen AIDS-Präventions-Strategie systematisch zu untersuchen. Nachdem sich das Instrument der Evaluation im Bereich Aids langsam zu etablieren begann, dehnte das BAG seine Evaluationstätigkeit vor allem auf Präventionsmassnahmen in den Bereichen illegale Drogen, Alkohol und Tabak aus.
Evaluation ist für das BAG ein wichtiges Instrument zur Verbesserung der Wirkung, die es erzielen will. Durch gezieltes Bereitstellen von wissenschaftlichen Grundlagen für die Planung, Umsetzung und Optimierung von Politiken, Programmen und Projekten, leistet die Evaluation einen wichtigen Beitrag zur Steuerung der Aktivitäten des BAG.
Die Modalitäten und die Organisation von Evaluation, Monitoring und Controlling werden im Rahmenkonzept Evaluation des BAG detailliert beschrieben (siehe Dokument „Wirksamkeitsüberprüfung von Massnahmen in der öffentlichen Gesundheitspolitik“: Strategischer Rahmen, Bundesamt für Gesundheit, 2005 - Download rechts unter "Weitere Informationen").
Evaluationen fördern das Verständnis von Wirkungszusammenhängen und deren Bedingungen. In diesem Sinne liefern sie -neben anderem- ein Wissen, das zum Lernen der Organisation beiträgt.
Evaluation soll für Projekte, Programme und Politiken in allen Bereichen des Amtes gefördert werden. Die Schwergewichtsbildung und Priorisierung der Evaluationsaktivitäten erfolgt durch die Amtsleitung.